Die Kommission wird voraussichtlich am Dienstag den jährlichen Fortschrittsbericht zu Kandidatenländern präsentieren. Das Bild ist eher düster. Gefragt wären jetzt nicht neue Ideen, wie die Abschaffung des Vetorechts, sondern echter politischer Wille der Mitgliedstaaten.
Von Augustin Palokaj
Drohnen, Sabotage und Spionage nehmen zu, aber die EU droht, die falschen Lehren zu ziehen. Statt auf gesellschaftliche Resilienz setzt Brüssel auf militärische „Readiness“. Damit geht verloren, was Niinistö einst forderte: Sicherheit als Gemeinschaftsaufgabe.
Von Helena Quis und Goran Buldioski
Es ist ein historischer Umbruch, dass Europa russische Gasimporte verbieten will. Da Donald Trump jedoch Energieexporte mit Zugeständnissen in der Handels- und Außenpolitik verknüpft, läuft die EU Gefahr, eine Form der Abhängigkeit durch eine andere zu ersetzen.
Von Thijs Van de Graaf
Der Ausbildungsmarkt hat noch lange nicht wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht. Während Betriebe eigentlich Azubis suchen, bleiben viele junge Menschen ohne Berufsabschluss. Vor allem drei Punkte gilt es dringend anzugehen.
Von Bernd Fitzenberger
Der Bedarf an Investitionen ins deutsche Stromnetz ist hoch. „Connect and Manage“, ein flexibles Verfahren für den Anschluss von Stromspeichern, würde sie massiv beschleunigen. Das belege ein Blick ins europäische Ausland, schreibt Jaroslav Macek, Chef des Energieunternehmens Elevion.
Von Jaroslav Macek
Die Stadtbild-Debatte muss weg vom migrationspolitischen Fokus. Das sagen Belit Onay, OB von Hannover, und Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat für Berlin. In einem Gastbeitrag für Table.Briefings schreiben sie, was es aus ihrer Sicht wirklich braucht.
Von Steffen Krach und Belit Onay
Bislang wurde Afrika in den Diskussionen ums Klima meist als Opfer dargestellt. Carlos Lopes fordert eine neue Debatte. Afrika könne der Welt helfen, den Klimawandel zu bewältigen, schreibt er – falls auf der COP30 vier Punkte erfüllt werden.
Von Carlos Lopes
Die Verschiebung von Außenminister Wadephuls Chinareise ist kein diplomatischer Fehltritt, sondern ein notwendiges Signal. Wer deutsche Interessen klar benennt – von Chinas Unterstützung für Putins Krieg bis zu unfairen Handelspraktiken – darf sich nicht erpressen lassen.
Von Reinhard Bütikofer
Die abgesagte China-Reise von Johann Wadephul steht sinnbildlich für die Orientierungslosigkeit der deutschen Chinapolitik. In einer Zeit globaler Machtverschiebungen verspielt Berlin wertvolle Chancen, Vertrauen aufzubauen und wirtschaftliche Interessen zu sichern.
Von Maximilian Mayer