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Künstliche Intelligenz

Schleicher: Erst mit strengen Regeln wird KI zum Gewinn für die Bildung

Anlässlich der BETT, einer der größten EdTech-Messen weltweit, diskutierten diese Woche in London hochrangige Bildungspolitiker, was es für gelungene digitale Transformation braucht. OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher war an dem Austausch vor Ort beteiligt. In seiner Kolumne schildert er, welche Schlüsse er daraus für den Einsatz generativer KI in der Bildung zieht.

Von Andreas Schleicher

Künstliche Intelligenz dringt inzwischen in alle unsere Lebensbereiche vor – in Schule, Ausbildung, Beruf und in unseren Alltag. Spätestens seit der Chatbot ChatGPT im November 2022 für die Öffentlichkeit nutzbar ist, ist Künstliche Intelligenz auch aus der politischen Diskussion nicht mehr wegzudenken. Dabei sind sich alle bewusst, dass diese mächtige Technologie große Chancen aber auch enorme Risiken birgt. Mit dem AI Act hat die Europäische Union das erste umfassende Gesetz zur Regulierung der Künstlichen Intelligenz weltweit vorgelegt. Auch auf internationaler Ebene wurden oder werden weiter Leitlinien für den Umgang mit dieser Technologie entwickelt, die in Zukunft entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft sein wird. Beispiele sind der G7 Hiroshima AI Process oder die Bletchley Declaration. Aktuell führen die USA und China den globalen Wettlauf um Künstliche Intelligenz an. Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, fundierte Analysen und Einblicke in die KI-Landschaft in Deutschland, Europa und in China.