Der Ausbau der Stromnetze erfordert Milliardeninvestitionen. Die Bundesnetzagentur kündigt etwas höhere Renditen für die Betreiber an. Eine Agora-Studie fordert unterdessen staatliche Unterstützung vor allem für kleine kommunale Versorger.
Von Malte Kreutzfeldt
Unterhändler von EU-Parlament, Rat und Kommission haben sich im Trilog auf ein neues Klimaziel geeinigt. Bis 2040 sollen die CO₂-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 90 Prozent sinken. Allerdings wird der Weg dorthin verwässert.
Von Lukas Knigge
Die Bundesregierung will bald ihre „Langfriststrategie Negativemissionen“ vorlegen. Ein Forschungsbericht zeigt jetzt die erheblichen Hürden für den Ausbau von CO₂-Entnahmeverfahren auf und schlägt Maßnahmen für verbesserte Rahmenbedingungen vor.
Von Nico Beckert
Die EU plant ein Gesetzespaket für den beschleunigten Netzausbau. Dieses sieht auch mehr Zentralisierung vor. Die Mitgliedstaaten könnten sich rund 560 Milliarden Euro sparen, wenn Netze länderübergreifend geplant werden.
Von Manuel Berkel
Zehn Jahre nach dem Pariser Abkommen macht der globale Abschied von fossilen Brennstoffen Fortschritte, ist aber nicht gesichert. Das zeigt ein neuer umfangreicher Report aus 21 wichtigen Volkswirtschaften. Teil 2: Deutschland, Indien, Indonesien, Japan.
Von Bernhard Pötter
Mit dem achten Omnibus-Paket legt die Kommission Hand an Umweltschutzstandards – am selben Tag, an dem die Europäische Umweltagentur der EU attestiert, ihre Schutzziele zu verfehlen.
Von Lukas Knigge
In Belém hatte das BMUKN den Vorschlag für eine neue Steuer auf Luxus- und Privatflüge begrüßt, sich der Initiative aber nicht angeschlossen, weil es keine gemeinsame Position der Regierung dazu gibt. Daran wird sich zunächst auch nichts ändern.
Von Malte Kreutzfeldt
In den COP30-Beschlüssen wird das Klimagutachten des IGH nicht erwähnt. IGH-Richter Brant findet die Rechtsauffassung des Gerichts in den Texten dennoch wieder. Auch künftig setze das Gutachten einen „dauerhaften Rechtsrahmen“ für die Verhandlungen.
Von Alexandra Endres