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Verteidigungsminister Pistorius in Mali

Im Sahel: Wo Druck wenig hilft

Die Reise von Verteidigungsminister Boris Pistorius und Entwicklungsministerin Svenja Schulze nach Niger und Mali war eine Lernerfahrung. Während die Franzosen viel Porzellan zerschlagen haben, sind deutsche Soldaten und Hilfeleistungen immer noch gefragt. Allerdings: Auch die Deutschen müssen dazu lernen, sollen ihnen Chinesen und Russen nicht den Rang ablaufen.

Von Horand Knaup

Emmanuel Macron recoit Ursula Von Der Leyen pour un dejeuner de travail en preparation de leur visite d Etat en Chine, Palais de l Elysee, Paris, France, le 03/04/2023. Emmanuel Macron receives Ursula Von Der Leyen for a working lunch in preparation for their state visit to China, Palais de l Elysee, Paris 290393 2023-04-03 Ile de France Paris France Von Der Leyen, Ursula Macron, Emmanuel PUBLICATIONxINxGERxAUTxONLY Copyright: xThierryxStefanopoulos/MPPx STAR_290393_012

Von der Leyen und die CDU: eine komplexe Beziehung

Die CDU und Ursula von der Leyen – eine Liebesbeziehung war das nie. Zu streng und selbstbewusst ist die Politikerin, zu forsch und unabhängig wirkt sie auf viele in ihrer Partei. Das war bei Angela Merkel so und ist unter Friedrich Merz nicht anders geworden. Und doch ist eines klar: Sollte sie als Spitzenkandidatin für die Europa-Wahl antreten, wird auch die Merz-CDU nicht Nein rufen.

Von Stefan Braun

Franziska Brantner, MdB, Buendnis 90/ Die Gruenen, Parlamentarische Staatssekretaerin im Bundesministerium fuer Wirtsch

Staatssekretärin Franziska Brantner: „Australien hat unglaubliche Rohstoffschätze“

Lithium und Seltene Erden sind für Handys, Windräder oder E-Autos enorm wichtig. Sie sind selten und werden bislang fast zu 100 Prozent in China verarbeitet. Daraus ist eine gefährliche Abhängigkeit geworden. Jetzt will die Bundesregierung mithilfe von Australien gegensteuern. Staatssekretärin Franziska Brantner erklärt, warum das Land am anderen Ende der Welt so wertvoll ist.

Von Stefan Braun

Bild: Mike Schmidt / Imago

Wenn Grüne mit Weltkonzernen flirten

Die Grünen und die Wirtschaft – das war lange Zeit eine komplizierte Beziehung. Trotzdem entstanden über die Jahre mehrere Organisationen, die eine Brücke schlagen wollten. Jetzt kommt mit der Wirtschaftvereinigung ein neuer Verband dazu. Für eine Partei, die regiert, klingt das logisch; für eine Partei, die den Lobbyismus kritisch beäugt, bleibt es etwas Besonderes.

Von Horand Knaup