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Lieferketten

Xinjiang Lieferkette

Sorgfalt in der Lieferkette: Brennpunkt Xinjiang

Die Einführung des deutschen Lieferkettengesetzes im kommenden Jahr ist für die Unternehmen ein Blick in die Blackbox. Um Bußgelder in Millionenhöhe zu vermeiden, müssen Risiken in der Wertschöpfung bewertet und nach Dringlichkeit minimiert werden. Ganz oben auf den Listen: Zulieferer aus Xinjiang.

Von Marcel Grzanna

Chart Einzelhandel

Der Lockdown heizt die Inflation an

Der chinesische Wirtschaftsmotor stottert infolge der aktuellen Lockdowns. Und auch der Nachschub an Waren stockt, sowohl bei Vorprodukten als auch fertigen Gütern. Rund um den Globus drohen Ausfälle – und in Europa könnten sich die bestehenden Probleme erheblich verstärken.

Von

China Closed Loop

Bangen im Closed Loop

Um trotz der chinesischen Null-Covid-Politik die Produktion aufrechtzuerhalten, lassen Firmen in betroffenen Regionen Mitarbeitende nach Feierabend in Gruppen auf dem Gelände schlafen. Die Closed-Loop-Methode soll das Virus draußen halten. Doch das funktioniert nur, solange die Firmen noch Vorprodukte bekommen.

Von Christiane Kuehl

China Warenimport Schienentransport

China-Importe: Es stockt auf der Schiene

In der Corona-Pandemie entdeckten Unternehmen die Schiene als Alternative für den Warentransport von China nach Europa. Seit 2016 hat sich das Volumen verzehnfacht. Russlands Krieg in der Ukraine hat erste Auswirkungen. Auftragnehmer fürchten die Sanktionen und sorgen sich um den Versicherungsschutz.

Von Redaktion Table

Lieferketten: Richtlinie mit Schlupflöchern

Gestern hat die Europäische Kommission das lang erwartete Lieferkettengesetz vorgestellt. Die Richtlinie geht weiter als das deutsche Gesetz. Sie bezieht sich auf die gesamte Wertschöpfungskette. Dank Haftungsklausel haben Opfer leichter Zugang zu EU-Gerichten. Dennoch enthält der Text einige Schwachstellen. EU-Staaten können ihre Sanktionen etwa selbst festlegen, was zu einer Fragmentierung des Binnenmarktes führen könnte. Ein Überblick.

Von Charlotte Wirth

Irina von Wiese ist Senior Advisor bei der Kommunikationsberatung Finsbury Glover Hering und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses für Menschenrechte im Europaparlament.

Neue EU-Regeln als Chance für bereinigte Lieferketten

Etwa 25 Millionen Menschen arbeiten unter Bedingungen, die unter die Definition von Zwangsarbeit fallen: Sie schuften gegen ihren Willen und unter Drohung, Einschüchterung oder Zwang. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation ILO arbeiten 16 Millionen von ihnen im Privatsektor, oft am Anfang langer Lieferketten.

Von Redaktion Table