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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Öko-Regelungen spalten Agrarministerkonferenz

Bei der Sonder-Agrarministerkonferenz haben sich Bund und Länder noch nicht auf eine Anpassung des GAP-Direktzahlungsgesetzes geeinigt. Die grün geführten Bundesländer und der Bund wollen ab 2025 neue Öko-Regelungen einführen, die übrigen Landesminister wollen lediglich bestehende Maßnahmen ändern.

Von Merle Heusmann

Verbände kritisieren Ernährungsstrategie

Mit einer nationalen Strategie bekennt sich die Ampel dazu, gesunde pflanzliche Lebensmittel stärker zu fördern. Während Verbraucherorganisationen und Umweltverbänden die Mittel zu gering sind, gehen der Ernährungsindustrie die Pläne zu weit. Unklar ist bislang, was konkret aus der Strategie folgt.

Von Merle Heusmann

Ernährungsstrategie: Bio-Dachverband vermisst Etat

Nach langem Ringen hat die Koalition eine nationale Strategie für gesunde Ernährung verabschiedet. Doch die Mittel sind zu gering, sagt die Bio-Wirtschaft. Die Kinderärzte vermissen eine Zuckersteuer – und das Werbeverbot für ungesunde Kinder-Nahrung.

Von Annette Bruhns

Keine Angst vor strengerer Regulierung von Lebensmittelwerbung

Im Koalitionsvertrag verspricht die Bundesregierung eine strengere Regulierung von Lebensmittelwerbung, die sich an Kinder richtet. Ein entsprechender Gesetzentwurf stößt derzeit auf viel Widerstand. Dabei zeigen Evaluierungen aus dem Vorreiterland Chile, dass Werbeeinschränkungen gut wirken, und zwar ohne die oft vorhergesagten wirtschaftlichen Schäden.

Von Experts Table.Briefings

Unfaire Handelspraktiken: Ampelfraktionen verhandeln Kompromiss

Lieferanten des Lebensmitteleinzelhandels sind durch das Gesetz gegen unfaire Handelspraktiken (AgrarOLkG) noch nicht ausreichend vor der Übermacht der Supermarktketten geschützt. Das zeigt der Evaluierungsbericht des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL). Deswegen verhandelt der Bundestag derzeit über einen Entschließungsantrag, um das Gesetz in einigen Punkten zu ändern.

Von Henrike Schirmacher

Ernährungsarmut verstößt gegen Menschenrechte

Mit dem Bürgergeld sei eine gesunde Ernährung nicht zu bezahlen, argumentieren Juristen im Auftrag der Linken im Bundestag. Sie sehen die Bundesregierung in der völkerrechtlichen Pflicht, nachzusteuern.

Von Martin Rücker