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Table.Standpunkt

Weltbank: Keine Entwicklungsstrategie kann das Klima ignorieren

Der Trend ist unumkehrbar: Der Großteil der Staaten sehen Klimaschutz als Entwicklungsmodell an. Klimapolitische Maßnahmen kurbeln Investitionen an, schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand, so die beiden Exekutivdirektoren der Weltbankgruppe Marcos Vinicius Chiliatto und Michael Krake. Wie die Weltbank die Staaten dabei unterstützt.

Von Redaktion Table

COP30: Warum die Welt nicht noch einen Klimafonds braucht

Dutzende Fonds weltweit sollen Klimaschutz in Entwicklungsländern finanzieren. Theoretisch erfüllen sie einen guten Zweck. Aber sie sind unübersichtlich, bürokratisch, und ihre Verwaltung kostet Geld. Deshalb sollte sich die COP30 darauf konzentrieren, die bestehende Klimafinanzierung zu vereinfachen, statt einen weiteren Fonds einzurichten. Brasiliens Einfluss wird dafür gebraucht.

Von Alexandra Endres

Energie oder Emissionen: Warum das GEG einen pragmatischen Mittelweg braucht

Aus dem bisher veröffentlichten Zwischenstand des Koalitionsvertrags geht hervor: Die Unterhändler von Union und SPD diskutieren, das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in seiner jetzigen Form abzuschaffen. Im Zentrum steht die Frage, ob künftig Energie- oder Emissionseffizienz Priorität haben soll. Hier gilt es, pragmatisch zu bleiben und einen gemeinsamen Mittelweg zu finden.

Von Experts Table.Briefings

Energiepolitik als Sicherheitsfrage: Warum neue Gaskraftwerke Deutschlands Zukunft gefährden

Die designierte Bundesregierung plant einen massiven Ausbau klimaschädlicher Gaskraftwerke. Dies soll die Versorgungssicherheit gewährleisten und die Strompreise stabilisieren. Doch die veränderte Weltlage erfordert für Deutschlands Sicherheit ein widerstandsfähiges Stromnetz – erneuerbare Energien kombiniert mit Speichern und einer Reform des Stromsystems, statt der Subventionierung von teurem Erdgas.

Von Experts Table.Briefings

Nach der Wahl: Was von der Klimaaußenpolitik bleiben sollte

Hinter dem Schlagwort Klimaaußenpolitik steckt der ambitionierte Versuch, Deutschlands Klimadiplomatie grundsätzlich zu reformieren und wirkungsvoller zu gestalten. Sie wieder abzuwickeln, würde die Gewinne an interner Effektivität und externer Geltung aufs Spiel setzen. Unabhängig davon, welche Partei die kommende Regierung stellt: Strategische Erwägungen sprechen dafür, die bisherige Klimaaußenpolitik weiter auszubauen.

Von Experts Table.Briefings