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Table.Standpunkt

Michael Kühn, Welthungerhilfe

Klimakrise in „Failed States“: Humanitäre Hilfe am Limit

Am Beispiel der Flutkatastrophe von Libyen wird wieder einmal deutlich: Die Auswirkungen des Klimawandels werden verschärft, wo staatliche Strukturen schwach sind oder fehlen. Humanitäre Hilfe zu leisten, ist dort besonders schwierig. Es liegt an der Politik, dagegenzuhalten – auch durch ehrgeizigen Klimaschutz.

Von Redaktion Table

Steffen Menzel

G20: Olaf Scholz muss den Ausstieg aus den Fossilen fordern

Im Angesicht geopolitischer Verwerfungen findet am Wochenende der G20-Gipfel statt. Er leitet einen klimadiplomatischen Marathon bis zum Jahresende ein. Als Vertreter Deutschlands fällt es dem Bundeskanzler zu, auf anspruchsvolle Ergebnisse zu drängen und Angebote an Deutschlands Partner im Gobalen Süden zu machen.

Von Redaktion Table

Michael Jakob

JETPs brauchen mehr soziale Gerechtigkeit

Just Energy Transition Partnerships sollen die Dekarbonisierung in Entwicklungs- und Schwellenländern voranbringen, etwa in Südafrika, Indonesien, Vietnam und Senegal. Doch Fragen der sozialen Gerechtigkeit bleiben in den bisherigen Vereinbarungen unterbelichtet. Das birgt Gefahren – auch für den Klimaschutz.

Von Redaktion Table

Felix Creutzig

Wie der Flugverkehr klimafreundlich werden muss

Fliegen ist das Privileg einer Minderheit. Obwohl in Deutschland und anderen Ländern eine Mehrheit dafür ist, den Flugverkehr fürs Klima einzuschränken, setzt die Politik gangbare Vorschläge bisher nicht um. In Zeiten der Klimakrise ist das kaum zu begreifen.

Von Redaktion Table

Carl-Friedrich Schleussner, Bill Hare und Johan Rockström

Keine Zeit für Fatalismus: 1,5 Grad sind noch zu halten

Die Klimawissenschaft zeigt: Das 1,5-Grad-Ziel kann noch gehalten werden. Nicht mehr dafür zu kämpfen, käme einem Freibrief für große Emittenten gleich – und würde all jene Menschen im Stich lassen, die an Orten leben, wo es an Ressourcen und Möglichkeiten zur Anpassung an eine wärmere Welt mangelt.

Von Redaktion Table

Mavis Owusu-Gyamfi

Nach Macrons Klimafinanzgipfel: Mehr Mitbestimmung für Afrika

Auf dem Pariser Klimafinanzgipfel haben die afrikanischen Staats- und Regierungschefs gemeinsam klare Forderungen aufgestellt – und wurden gehört. Mit Sambias Umschuldung und der Partnerschaft für eine gerechte Energiewende im Senegal gab es konkrete Fortschritte. Auch in Zukunft muss Afrika gleichberechtigt mit am Tisch sitzen, damit das globale Finanzsystem allen zugutekommt.

Von Redaktion Table

"Verzögerungstaktiken" bei Loss-and-Damage-Fonds beenden

Auf der COP27 wurde der Loss-and-Damage-Fonds beschlossen. Auch auf der SB58 in Bonn wird über seine Ausgestaltung verhandelt. Harjeet Singh vom Climate Action Network International kritisiert die Verzögerungstaktik und „halbherzigen Bemühungen“ reicher Staaten. Der Fonds muss sich am Verursacherprinzip orientieren und die Verantwortlichen der Klimakrise in die Pflicht nehmen, so Singh. Er fordert eine Umleitung fossiler Subventionen und progressive Steuern auf Schiff- und Luftfahrt.

Von Redaktion Table

Bundesumweltministerin Steffi Lemke

Mit Ressourcenschonung gegen die globalen Umweltkrisen

Mindestens die Hälfte aller Treibhausgasemissionen entsteht durch die Gewinnung und Verarbeitung von Ressourcen. Kreislaufwirtschaft kann den Verbrauch begrenzen – ein entscheidender, aber oft übersehener Hebel im Klima- und Naturschutz. Auf ihrem Treffen in Japan arbeiten die G7-Umweltministerinnen und -minister daran, das zu ändern.

Von Redaktion Table