Table.Briefings

Analyse

TM_China_Auto

Wie Zwangsarbeit aus China in die Autos gelangt

Ohne Menschenrechtsverletzungen lassen sich in China kaum Autos bauen. Auch westliche Hersteller sind davon direkt betroffen. Eine Studie aus Großbritannien zeigt, welche Hersteller Fahrzeugteile in ihren Lieferketten haben, die mithilfe von Zwangsarbeit oder durch Insassen von Internierungs- und Umerziehungslagern gefertigt wurden.

Von Christian Domke Seidel

Bild: Mike Schmidt / Imago

Wenn Grüne mit Weltkonzernen flirten

Die Grünen und die Wirtschaft – das war lange Zeit eine komplizierte Beziehung. Trotzdem entstanden über die Jahre mehrere Organisationen, die eine Brücke schlagen wollten. Jetzt kommt mit der Wirtschaftvereinigung ein neuer Verband dazu. Für eine Partei, die regiert, klingt das logisch; für eine Partei, die den Lobbyismus kritisch beäugt, bleibt es etwas Besonderes.

Von Horand Knaup

TM_Security_GIZ-Budget-Ukraine

„Die Mittel der ukrainischen Kommunen sind knapp“

Das Budget der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in der Ukraine wächst, dabei sind aktuell keine deutschen Mitarbeiter vor Ort. Wie die GIZ derzeit im Land agiert, erläutert der Programmleiter Daniel Busche im Gespräch mit Viktor Funk.

Von Viktor Funk

Monaco Resources kämpft gegen hohe Schulden

Das auf Infrastruktur und Rohstoffe in Afrika spezialisierte Konglomerat des deutschen Geschäftsmanns Axel Fischer hat einen Schuldenberg von mehr als einer Milliarde Euro angehäuft. Unter den Gläubigern befinden sich viele deutsche Anleger, die Mittelstandsanleihen gekauft haben.

Von Christian Hiller von Gaertringen

Keine Bevormundung, aber Selbstbewusstsein

Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), verteidigt im Interview die jüngst vorgelegte Afrika-Strategie ihres Hauses. Gegenüber Table.Media hatten Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft das Papier vor allem wegen seiner fehlenden Verzahnung mit anderen Politikbereichen kritisiert.

Von Harald Prokosch

Südafrika hält zu BRICS

Südafrika setzt weiter auf das Wirtschaftsbündnis BRICS und bereitet den diesjährigen Gipfel der Organisation in Durban vor – trotz des internationalen Haftbefehls gegen Wladimir Putin. Die wirtschaftliche und politische Kooperation mit den anderen BRICS-Staaten soll noch enger werden.

Von Andreas Sieren

Was die Niederlage von Sanna Marin für Europa bedeutet

Der Rechtsruck in Europa setzt sich fort. Nach Italien und Schweden, die bereits seit dem vergangenen Jahr von konservativen, populistischen und nationalistischen Parteien regiert werden, ist bei der Parlamentswahl am Sonntag auch Finnland ein Stück nach rechts gerückt. Das hat auch Folgen auf EU-Ebene.

Von Eric Bonse