Der Völkerrechtler Markus Krajewski von der Universität Erlangen-Nürnberg gehört zu den Kennern des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes. Er hält eine Beschwerde im Fall von BMW, Mercedes-Benz und VW für berechtigt. Im Gespräch mit Caspar Dohmen spricht er über die Rollen von Unternehmern, Prüfunternehmen und BAFA.
Von Redaktion Table
Die Menschenrechtsorganisation ECCHR hat beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Beschwerden gegen VW, Mercedes-Benz und BMW eingelegt. Es geht um mögliche Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten in der chinesischen Region Xinjiang. Table.Media und Report Mainz liegen die drei Beschwerden exklusiv vor.
Von Caspar Dohmen
Zwischen der zweit- und viertgrößten Volkswirtschaft der Welt geht es vor allem um Geschäftsbeziehungen. Deshalb schließt sich an die Regierungskonsultationen traditionell ein Wirtschaftsforum an. Premier Li machte sie zur Werbe-Show für das eigene Land.
Von
Das Engagement des Volkswagen-Konzerns in Xinjiang wirft so viele Fragen auf, dass Großanleger skeptisch werden. Die Fondsgesellschaft Deka hat Volkswagen-Titel inzwischen als „nicht mehr investierbar“ aus ihrem Nachhaltigkeitsprogramm genommen. Wie Table.Media erfahren hat, gehen Investoren von einer baldigen Untersuchung des Werks durch eine unabhängige Prüfungsgesellschaft aus.
Von Marcel Grzanna
Das Engagement des Volkswagen-Konzerns in Xinjiang wirft so viele Fragen auf, dass Großanleger skeptisch werden. Die Fondsgesellschaft Deka hat Volkswagen-Titel inzwischen als „nicht mehr investierbar“ aus ihrem Nachhaltigkeitsprogramm genommen. Wie Table.Media erfahren hat, gehen Investoren von einer baldigen Untersuchung des Werks durch eine unabhängige Prüfungsgesellschaft aus.
Von Marcel Grzanna
Die Proteste gegen das Engagement von Volkswagen in Xinjiang gewinnen an Intensität. Bei der Hauptversammlung fliegt eine Torte in Richtung Podium, und eine Aktivistin reißt sich die Kleidung vom Oberkörper. Der Konzern reagiert mit sturen PR-Floskeln. Ob das ausreicht, um die Kritiker zu beschwichtigen, ist zweifelhaft.
Von Marcel Grzanna
Der Vorstand von Volkswagen wird am Mittwoch sein China-Geschäft vor den Aktionären rechtfertigen müssen: Verlust der Marktführerschaft, Rückstand im Elektrosegment und vor allem viele offene Frage zu chinesischen Menschenrechtsverbrechen in Xinjiang.
Von Marcel Grzanna