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Rüstungsexporte

Warum das Rüstungsexportkontrollgesetz auf sich warten lässt

Bisher ist das im Koalitionsvertrag vereinbarte Rüstungsexportkontrollgesetz nicht gekommen. Vertreter der Rüstungsindustrie hoffen, dass davon ganz abgelassen wird und fordern mehr Planbarkeit in der Produktion. Sven Giegold, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, zieht klare Linien.

Von Gabriel Bub

Insgesamt genehmigte die Ampel-Regierung 2023 Rüstungslieferungen für 326,5 Millionen Euro an Israel – zehnmal so viel wie im Vorjahr.

Deutschland hat Rüstungsexporte an Israel 2023 verzehnfacht

Seit dem Terrorangriff der Hamas werden Rüstungs-Anfragen aus Israel von der Bundesregierung mit höchster Priorität behandelt. Das Resultat ist eine Verzehnfachung der Exportgenehmigungen im Jahr 2023. Das dürfte aber noch nicht alles gewesen sein.

Von Redaktion Table

Rüstungskontrolle stärken, Gewalt eindämmen

Die Ampelregierung hatte sich vorgenommen, Rüstungsexporte einzudämmen. Doch 2023 genehmigte sie Lieferungen in Höhe von 11,7 Milliarden Euro, so viel wie nie zuvor. Höchste Zeit für das im Koalitionsvertrag vereinbarte Rüstungsexportgesetz, fordert Alexander Lurz von Greenpeace Deutschland.

Von Experts Table.Briefings

Pistorius I: „Rüstungsexportpolitik neu denken“

Auf dem Parlamentarischen Abend des BDSV verspricht Boris Pistorius vollen Einsatz für ein Rüstungsexportgesetz mit weniger Restriktionen. BDSV-Präsident Armin Papperger verspricht Verlässlichkeit der Industrie.

Von Markus Bickel