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Europäischer Rat

Was 2024 in Europa wichtig war und 2025 wichtig wird

Die Wahlen zum Europäischen Parlament und auch Wahlen in den Mitgliedstaaten haben die Machtverhältnisse in der EU verändert. Dabei hat sich gezeigt: Europa muss die Demokratie besser schützen – und innovativer werden. Ein Jahresrücklick der Europe.Table-Redaktion.

Von Redaktion Table

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beim EU-Sondergipfel in Brussels.

Ukraine-Hilfen: Deutliche Worte von Selenskyj beim EU-Gipfel

Beim letzten EU-Gipfel dieses Jahres haben die Staats- und Regierungschefs ihre bisherige Linie zur Ukraine fortgeschrieben. Allerdings hat sich die Tonlage verändert: Präsident Selenskyj äußert ungewöhnlich offene Kritik, während sich die Diskussion zunehmend um mögliche Friedensverhandlungen unter einem künftigen US-Präsidenten Trump dreht.

Von Eric Bonse

Trioprogramm: Rat priorisiert Auswärtiges und Asyl

Die kommenden drei Ratspräsidentschaften wollen vor allem die Außenbeziehungen und den Grenzschutz der EU stärken. Das geht aus dem Achtzehnmonatsprogramm von Polen, Dänemark und Zypern hervor. Die Außengrenzen wollen sie „mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln“ schützen.

Von Manuel Berkel

Insolvenzrecht: Rat einigt sich auf kleine Reform

Die Harmonisierung des Insolvenzrechts soll grenzüberschreitende Investitionen vereinfachen. Die Mitgliedstaaten können sich erst teilweise auf eine gemeinsame Position zu einem Kommissionsvorschlag einigen.

Von Marc Winkelmann

Führerscheinrichtlinie: Rat macht Weg frei für Trilog

Die Verkehrsminister haben sich auf eine gemeinsame Position zur Führerscheinrichtlinie verständigt. Für den Datenaustausch unter den Mitgliedstaaten beim Entzug der Fahrerlaubnis wegen Verkehrsdelikten wird ein System eingerichtet.

Von Markus Grabitz

Europäischer Forschungsraum: Wo die Streitpunkte liegen 

Beim Rat für Wettbewerbsfähigkeit treten die unterschiedlichen Sichtweisen der EU-Forschungsminister zutage. Während Parlament und Kommission die Empfehlungen von Draghi und Letta umsetzen wollen, bremsen einige Mitgliedsstaaten.

Von Markus Weisskopf

António Costa: Mehr Kooperation und „no-nonsense“

Die Erleichterung über das Ende der Ära von Charles Michel ist in Brüssel groß. Mit António Costa als neuem EU-Ratspräsidenten kann es nur besser werden. Der Portugiese verspricht einen neuen Stil und bessere Zusammenarbeit — beim Thema China könnte es allerdings kompliziert bleiben.

Von Redaktion Table