MSC: Auf welche Chancen China hofft
China wirbt in München um Europa und hofft auf einen Deal mit Trump. Indien und Deutschland sind in Honeymoon-Stimmung.
Von Angela Köckritz
China wirbt in München um Europa und hofft auf einen Deal mit Trump. Indien und Deutschland sind in Honeymoon-Stimmung.
Von Angela Köckritz
Schon im März will Emmanuel Macron die Nukleardoktrin seines Landes erneuern – und den strategischen Dialog mit Deutschland und kleineren EU-Staaten über eine Teilhabe am französischen Schutzschirm fortführen. Skeptisch betrachtet das nicht nur Verteidigungsminister Pistorius.
Von Gabriel Bub und Wilhelmine Stenglin
Die EU hofft zwar, das transatlantische Verhältnis bewahren zu können, rüstet sich aber gleichzeitig für einen möglichen Alleingang der USA. So will Ursula von der Leyen die Beistandsklausel der EU konkret ausgestalten und arbeitet an einer Sicherheitsdoktrin.
Von Stephan Israel
Die US-Regierung hat angekündigt, ihr nahestehende Organisationen in Europa finanziell zu unterstützen. Dazu passt der Besuch von Marco Rubio, der in Budapest eine Wahlempfehlung für Viktor Orbán aussprach. Gegen die unfreundliche Einflussnahme regt sich Widerstand.
Von Markus Grabitz und Stephan Israel
Die Panels und Side Events der Münchner Sicherkeitskonferenz zeigen: Hybride Bedrohungen und Resilienz von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft werden wichtiger. Selbst Bedrohungsszenarien aus dem chemischen, biologischen oder radiologischen Spektrum werden diskutiert.
Von Lisa-Martina Klein
Rüstungs-Start-ups prägen die Sicherheitskonferenz in München. Sie sind für die Ukraine überlebenswichtig, doch ihre Finanzierung hängt oft noch von US-Investoren ab.
Von Katharina Horban und Robert Wallenhauer
Für die USA sei die Lösung des Sudan-Konflikts eine Priorität, bekräftige der US-Chefberater für Afrika auf der MSC. Die Zivilgesellschaft müsse jedoch in die Friedensverhandlungen eingebunden werden.
Von Gabriel Bub
Georgien bleibt bei dem US-Abkommen mit Armenien und Aserbaidschan außen vor. Oppositioneller Giorgi Gacharia warnt vor zunehmender Autokratisierung durch das Machtvakuum.
Von Lisa-Martina Klein
Nicht experimentelles Theater oder postkoloniale Fragestellungen wurden am Vorabend der Sicherheitskonferenz in den Münchner Kammerspielen auf die Bühne gebracht. Sondern eine Diskussion über die gesellschaftlichen und verteidigungspolitischen Konsequenzen des Kriegs gegen die Ukraine.
Von Markus Bickel
Washington betont den Führungsanspruch, Berlin bleibt skeptisch, Kyjiw mahnt und Peking beschwichtigt – die Reden von Spitzenpolitikern zeigen die fortschreitende Fragmentierung der globalen Ordnung.
Von Lisa-Martina Klein, Angela Köckritz und Viktor Funk