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Analyse

Soziale Taxonomie: Kommt da noch was?

Die EU-Kommission wollte eigentlich bis Ende des Jahres einen Bericht zur geplanten Sozialtaxonomie schreiben. Ihr Beratungsgremium hat bereits Ideen vorgelegt, doch nach der hitzigen Diskussion um die Umwelttaxonomie scheint es an politischem Willen zu fehlen – und an Priorität.

Von Leonie Düngefeld

Unternehmen investieren in China

Unternehmen investieren trotz Risiken weiter in China

Deutsche Unternehmen gehören zu den größten Investoren in China. Manche nehmen für Projekte zweistellige Milliarden-Summen in die Hand. Zwar warnen Analysten vor steigenden Risiken. Doch für die großen Player ist das Wachstum in China noch immer zu verlockend. Die China-Standorte der deutschen Unternehmen koppeln sich derweil zunehmend vom übrigen Ausland ab.

Von Nico Beckert

Michael Gahler: „Ein Ausdruck der bevorstehenden Niederlage“

Der außenpolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Michael Gahler, bezweifelt, dass Russlands Präsident Putin wie angekündigt 300.000 Mann mobilisieren kann. Der Westen solle die Ukraine weiter unterstützen, fordert er im Interview mit Ella Joyner – und gemeinschaftlich 200 Leopard-Panzer liefern.

Von Ella Joyner

Europäische Klimapolitik auf der Kippe?

Angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise in Deutschland und Europa werden die Stimmen aus Politik und Industrie lauter, die eine weniger disruptive Klima- und Umweltpolitik fordern. Strengere Umweltauflagen sowie hohe CO2-Preise stoßen mehr denn je auf Kritik. Und die Kritik findet in der Krise vermehrt auch Gehör.

Von Lukas Knigge

Energiekrise und Proteste: Belgien ruft die EU um Hilfe

Ein drohender Energiemangel gehört nicht zu Belgiens Problemen, wohl aber massiv steigende Preise. Dem Land steht eine Reihe an Protesten bevor, auch die Gelbwesten melden sich zurück. Premierminister Alexander De Croo wünscht sich Hilfe aus Brüssel – doch die zeichnet sich bislang nicht ab.

Von Eric Bonse

Heftige Kritik am Notfallinstrument SMEI

Das Notfallinstrument (SMEI) gibt der Kommission die Möglichkeit, bei Krisen tiefe Eingriffe in den Binnenmarkt vorzunehmen. Mitgliedstaaten könnten von Alleingängen bei Grenzschließungen abgehalten, Unternehmen gezwungen werden, strategisch wichtige Produkte herzustellen. Dagegen regt sich Widerstand.

Von Markus Grabitz

Edi Rama ist seit September 2013 Ministerpräsident von Albanien. Im September 2021 wurde er zuletzt mit absoluter Mehrheit im Parlament bestätigt.

Edi Rama: „EU-Beitritt wird kein einfacher Weg“

Albaniens Langzeit-Ministerpräsident lobt Brüssel für die Unterstützung bei Reformen des EU-Beitrittskandidaten. Das Balkan-Land wolle die Energieproduktion diversifizieren sowie Öl- und Gasfelder erschließen, sagt Edi Rama im Gespräch mit Hans-Peter Siebenhaar.

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