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Climate

CDU/CSU: Wie sich die Klimaunion neu aufstellt

Der Klimaflügel in der CDU/CSU hat seinen alten Vorstand neu gewählt: Auch in Zukunft führt Thomas Heilmann die „Klimaunion“, um den Emissionshandel zu verteidigen und die unionsgeführte Bundesregierung zu mehr Klimaschutz zu ermahnen.

Von Bernhard Pötter

CO₂-Entnahme: Warum die EU vorangeht, während Deutschland zögert

Die EU fordert jetzt von Öl- und Gasunternehmen, geologische CO₂-Speicher einzurichten, die CCS und CO₂-Entnahmetechniken wie Direct Air Capture (DACCS) und Bioenergie mit CCS (BECCS) ermöglichen. Für die Bundesregierung dagegen hat diese CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre wenig Priorität. Die aber fordern Klimarat, Wissenschaftler und Verbände ein.

Von Nico Beckert

EU-Geld für Atom: Warum das Wirtschaftsministerium zurückrudert

Doch kein neuer deutscher Atomkurs in Brüssel. Nach heftigem Protest von Umweltminister Carsten Schneider (SPD) stellt ein Regierungssprecher klar: Es gibt keine neue Position zur Nuklearfinanzierung aus dem EU-Haushalt. Das BMWE interpretiert die Äußerungen von Ministerin Reiche neu.

Von Malte Kreutzfeldt

Klimaziel 2040: Kommission orientiert sich am Koalitionsvertrag

Das EU-Klimaziel für 2040 dürfte deckungsgleich mit den Vorstellungen der Regierungskoalition in Berlin sein. Wie der Koalitionsvertrag werde auch die EU-Kommission die Einbeziehung von Artikel-6-Zertifikaten unterstützen, wurde gegenüber Table.Briefings bestätigt.

Von Lukas Knigge

COP30: Warum die Welt nicht noch einen Klimafonds braucht

Dutzende Fonds weltweit sollen Klimaschutz in Entwicklungsländern finanzieren. Theoretisch erfüllen sie einen guten Zweck. Aber sie sind unübersichtlich, bürokratisch, und ihre Verwaltung kostet Geld. Deshalb sollte sich die COP30 darauf konzentrieren, die bestehende Klimafinanzierung zu vereinfachen, statt einen weiteren Fonds einzurichten. Brasiliens Einfluss wird dafür gebraucht.

Von Alexandra Endres