Berlin.Table – Ausgabe 740

Erbschaftsstreit in der Koalition + Der Sparkassen-Heist + Treffen im Kanzleramt

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Talk of the Town

Erbschaftssteuer: Eigentlich wollen alle eine Reform, der SPD-Vorschlag führt aber zu Irritationen

Die Vorschläge der SPD für eine Reform der Erbschaftsteuer sorgen für das erste Koalitionsgrummeln im neuen Jahr. Denn die SPD will zumindest Erben großer Unternehmen künftig stärker belasten. In der Union antwortet man mit Warnungen vor einer weiteren Schwächung der Unternehmen. Dabei sind eigentlich alle – Koalitionspartner, Wirtschaftsweise und Experten – einig: Das Erbschaftsteuerrecht muss reformiert werden.

Die Grafik zeigt den deutlichen Anstieg der Erbschaft- und Schenkungsteuereinnahmen

Die Debatte werde „zum falschen Zeitpunkt“ geführt, so Fraktionschef Jens Spahn am Dienstag. Es gehe darum, den Standort Deutschland zu stärken. Die Pläne der SPD täten das Gegenteil. Spahn erklärte Teilnehmern zufolge, der Vorstoß sei offenbar einer nervösen SPD geschuldet, die mit dem Thema in die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gehen wolle. Eine Eskalation der Debatte sei aber nicht die richtige Antwort, hieß es im Fraktionsvorstand. Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler, wird mit den Worten zitiert, die Debatte führe zu Unsicherheit und Ängsten bei den Familienunternehmen. Man tue sich keinen Gefallen, wenn nun alle ihre Forderungen aufschreiben würden, die dann ohnehin nicht umgesetzt würden, kritisierte er Teilnehmern zufolge in einer Sitzung der Fachsprecher und des geschäftsführenden Fraktionsvorstands. Das aktuelle Erbschaftsteuergesetz sei 2016 von Union und SPD beschlossen worden, erinnerte Güntzler.

In den Reihen der CDU gibt es nicht nur harte Ablehnung. Mancher Abgeordnete hält eine Debatte über eine größere Steuerreform gar für unausweichlich. So könne man bei der Erbschaftssteuer durchaus über Anpassungen sprechen, dass jedoch Unternehmen mit Privatpersonen gleichgesetzt werden, sei ein grundlegender Fehler. Zugleich werde man sich jetzt nicht von der SPD treiben lassen. Zumal die Sozialdemokraten offenbar genau das vorhatten. Nachdem die CDU zu Beginn des Jahres bereits den Vorschlag gemacht hatte, ein Absenken der Körperschaftssteuer vorzuziehen, wollte man in der SPD nachlegen und in Sachen Erbschaftssteuer den Ton angeben, um Verhandlungsmasse zu schaffen. Dennoch ist Teilen beider Parteien wichtig, dass diskret über das Thema geredet werde. Weder die Union noch die SPD dürften sich dann möglichen Reformvorschlägen verschließen. Wichtig sei nur, dass die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen erhalten bleibe.

Inwieweit das Konzept aus der SPD die Einnahmen des Staates oder die Steuerlast von Erben tatsächlich verändern würde, ist unklar. Denn wie hoch die künftigen Steuersätze sein sollen, lässt die SPD offen. Festgelegt wird lediglich, dass es „nur noch eine Steuerklasse mit progressiven Steuersätzen“ geben soll. Klare Vorgaben gibt es lediglich zu den Freibeträgen. Statt der bisherigen Freibeträge, die im Erbfall oder alle zehn Jahre im Fall einer Schenkung geltend gemacht werden können und deren Höhe vom Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser beziehungsweise Schenkenden abhängt, schlägt die SPD einen „Lebensfreibetrag“ vor, der pro Person eine Million Euro betragen soll. Im Vergleich zu den heutigen Freibeträgen, die etwa für Erbschaften an Kinder 400.000 Euro betragen, wäre der Freibetrag also deutlich höher; im Vergleich zu Fällen, in denen die Möglichkeit der Schenkungen mehrmals genutzt wird, würde der Gesamtfreibetrag dagegen sinken. Der Anteil der Steuer, die auf Schenkungen entfällt, war in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

In jedem Fall steigen dürften die Steuern beim Vererben großer Unternehmen. Denn derzeit wird die Erbschaftssteuer bei einem vererbten Wert von mehr als 26 Millionen Euro in den meisten Fällen erlassen. Das will die SPD ändern; künftig soll für Unternehmen ein Freibetrag von fünf Millionen Euro gelten. Wie hoch der Steuersatz ausfallen soll, bleibt aber auch hier offen. Um zu verhindern, dass die Erbschaftsteuer den Fortbestand des Unternehmens gefährdet, soll die Steuer über einen Zeitraum von 20 Jahren abbezahlt werden können.

Mit der Forderung nach Änderungen bei der Erbschaftsteuer ist die SPD keineswegs allein. Auch die Wirtschaftsweisen haben in ihrem jüngsten Jahresgutachten mehrheitlich für einen Lebensfreibetrag und eine Abschaffung der Verschonungsgrenze für Unternehmen plädiert. Die Grünen arbeiten an einem Konzept und haben dafür ein Gutachten beim DIW in Auftrag gegeben. Und nicht zuletzt könnte auch das Bundesverfassungsgericht die Politik zum Handeln zwingen: Dort läuft seit Jahren ein Verfahren, das sich gegen die Ungleichbehandlung von Privat- und Firmenvermögen bei der Erbschaftsteuer richtet. Eine Entscheidung soll noch im Frühjahr fallen.

Die Vorschläge der SPD zum Betriebsvermögen stoßen bei Ökonomen auf Kritik. Laut Institut der deutschen Wirtschaft wären auch mit einem Freibetrag von fünf Millionen Euro immer noch 80.000 Unternehmen von der Steuer betroffen. Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, warnte vor negativen Effekten. „Will man in der aktuellen wirtschaftlichen Lage, in der private Investitionen sehr stark gefallen sind, das Signal geben, dass man Unternehmen noch mehr belastet?“, so Fuest im Podcast Table.Today. Damit würde die Politik die Krise verschärfen. Die Stundungsregeln beim Betriebsvermögen seien zwar richtig, aber der Freibetrag wäre schnell überschritten. Dies könne dazu führen, dass im Erbfall das halbe Unternehmen „enteignet“ werde, kritisierte Fuest. Man könne diesen Vorschlag nur machen, wenn gleichzeitig die Steuersätze sinken würden. Fuest schlägt eine Flat Tax von 10 bis 15 Prozent bei Abschaffung aller Ausnahmen vor. Das ganze Gespräch mit Fuest hören Sie im Podcast ab 5 Uhr hier.

Table.Today mit Michael Bröcker und Helene Bubrowski. "Wie teuer wird Erben?" Plus: Interview mit Lars Jaeger.
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News

Banküberfall in Gelsenkirchen: Feuerwehrleute und Polizist kontrollierten, während sich Täter versteckten. Der spektakuläre Einbruch in eine Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen kurz nach Weihnachten wirft neue Fragen auf. Nach dem Auftritt von CDU-Innenminister Herbert Reul im Innenausschuss des Landtags in NRW werden mögliche Fehler der Feuerwehr und der Polizei diskutiert.

Offenbar hatten die Täter Hilfe von Insidern. Den Schilderungen des Ministers zufolge hatten sich die Täter über eine nur durch ein Rolltor abgesperrte Tiefgarage und einen Kellerraum mit einem Spezialbohrer Zugang zum Tresorraum der Sparkasse verschafft und 3.100 Schließfächer aufgebrochen. Informationen aus Ermittlerkreisen zufolge wurde die Alarmanlage abgeschaltet und die erste Tür vom Treppenhaus der Tiefgarage zum Sparkassen-Keller mit Silikon gefüllt, so dass sie nur leicht geschlossen und leicht wieder aufgebrochen werden konnte. Von dort bohrten die Täter mit Spezialgeräten ein Loch durch eine 40 Zentimeter dicke Stahlbetonwand in den Tresorraum. Offenbar wurde durch den Staub eine Brandmeldung ausgelöst. Mehrere Feuerwehrleute und ein sie begleitender Polizist schöpften indes keinen Verdacht, wie Reul im nicht öffentlichen Teil der Sitzung berichtete.

Wahrscheinlich kontrollierten die Beamten nur den Vorraum des Tatorts, während sich die Täter nur wenige Meter weiter im Archivraum versteckten. Auch Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma, die eine halbe Stunde später eintrafen, fanden nichts Verdächtiges. Vier Stunden nach dem Feueralarm wurde dann aber das erste Schließfach aufgebrochen, wie aus der integrierten Zeitschaltuhr hervorgeht. „Wir wissen jetzt immer noch nicht, ob es hier um organisierte Kriminalität und möglicherweise Clangelder geht oder ob das ein einmaliger Coup war. Diese Auskunft brauchen wir aber, um den Vorgang politisch bewerten zu können“, sagte Marcel Hafker, innenpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Table.Briefings.

Die Polizei hat den Tatort noch nicht wieder freigegeben, die Filiale bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Hinweise, dass in einem Fach auch eine Waffe gefunden wurde, wollte das Innenministerium nicht bestätigen. Die Sparkasse wird von ihren Kunden verklagt, im Extremfall muss die Bank knapp 30 Millionen Euro zahlen. Der Inhalt ist je Schließfach nur bis zu einer Summe von 10.000 Euro versichert. Ermittler gehen davon aus, dass die Täter gefunden werden. Sowohl Kleidungsstücke als auch mögliche Tatwerkzeuge seien in dem Raum zurückgeblieben. Michael Bröcker

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Treffen im Kanzleramt: Merz lädt zu Gesprächen über außenpolitische Lage. Am Donnerstag sollen Vize-Kanzler Lars Klingbeil, Außenminister Johann Wadephul, Verteidigungsminister Boris Pistorius, Innenminister Alexander Dobrindt und Kanzleramtschef Thorsten Frei gemeinsam mit Friedrich Merz zusammenkommen, um über die außenpolitische Lage zu beraten. Wie Table.Briefings aus Regierungskreisen erfuhr, soll es dabei unter anderem um die Ukraine und mögliche Sicherheitsgarantien gehen. Der Bundeskanzler hatte bei seinem Besuch in Paris vergangene Woche noch einmal erklärt, dass auch Deutschland für eine militärische Absicherung eines möglichen Waffenstillstands in der Ukraine bereitstehe.

Zudem dürfte es am Donnerstag auch um Grönland gehen. Sowohl Merz als auch Klingbeil hatten hier in den vergangenen Tagen klargemacht, dass Deutschland einem Anspruch der Vereinigten Staaten auf das Land nicht zustimmt. Zwar räumte Merz am Montag ein: „Wir teilen die amerikanischen Besorgnisse, dass dieser Teil Dänemarks besser geschützt werden muss.“ Allerdings müsse das Ziel sein, die Sicherheitslage vor Ort gemeinsam zu verbessern. Wie der Bundesverteidigungsminister für ein gemeinsames Vorgehen der Nato bei der Ukraine und Grönland wirbt, lesen Sie im Security.Table. Sara Sievert

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Wir sind die Bei-Gesundheit-mehr-Mitsprache-Versicherung. Privatversicherte können ihren Schutz individuell zusammenstellen. Diese Leistungen sind garantiert und können auch durch die Politik nicht gekürzt werden. Zudem müssen Ärztinnen und Ärzte bei Privatpatienten nicht auf Budgetgrenzen achten. So können sie ihnen stets die bestmögliche Therapie anbieten. (mehr auf pkv.de)

Wadephul in den USA: Hoffnungsschimmer für den Außenminister. Zum Finale seiner Washington-Visite hat Johann Wadephul mehrere Abgeordnete und Senatoren getroffen. So konnte er seine Sicht auf Themen wie die Ukraine, Grönland und den Zusammenhalt der Nato auch in den Kongress tragen. Für den Minister sind diese Gespräche mindestens so wichtig wie der Kontakt zur US-Regierung. Für ihn ist es angesichts der aktuellen Lage zentral, seine Überzeugungen möglichst breit unter die wichtigen Leute in Washington zu tragen – um auch um die Regierung herum für das transatlantische Bündnis zu werben. Zunächst schien es, als käme er bei diesem Ziel wenig voran.

Deshalb verlängerte er seinen Besuch spontan um einen Tag. Am Dienstag traf er zunächst den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer, um unter anderem über die umstrittenen Themen Digital Services Act und Digital Markets Act zu reden. Anschließend sprach er im Senat mit den beiden Republikanern Roger Wicker und Jim Risch sowie der Demokratin Jeanne Shaheen. Sie ist Dauergast auf der MSC in München. Im Abgeordnetenhaus traf er den Demokraten Gregory Meeks und den Republikaner Brian Mast. Wicker und Mast wollen auch zur MSC kommen. Nur der 45-jährige Afghanistan-Veteran Mast zählt zur jüngeren Generation, alle anderen sind älter als siebzig. Damit gehören sie zu der Generation, die mit der transatlantischen Freundschaft aufgewachsen ist. Offenkundig setzt Wadephul in sie besondere Hoffnung zur Bewahrung des Bündnisses. Stefan Braun

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BMI: Neuer Migrationsbotschafter soll mehr Druck bei Rückführungen und Return Hubs machen. Wie Table.Briefings erfuhr, soll der Diplomat Ludwig Jung künftig vom Auswärtigen Amt ins Innenministerium wechseln, um dort neue Drittstaatenlösungen und sogenannte Return Hubs voranzutreiben. Im Fokus stehen Modelle außerhalb Europas, in denen Rückführungen gebündelt, Verfahren beschleunigt und Absprachen mit Partnerstaaten verlässlicher umgesetzt werden können. Im BMI setzt man darauf, so irreguläre Migration spürbar zu begrenzen. „Mit Ludwig Jung gewinnen wir einen erfahrenen Diplomaten, der internationale Migrationsthemen aus der Praxis kennt“, so Alexander Dobrindt zu Table.Briefings. Es gehe nun darum die Migrationswende mithilfe von mehr Steuerung, Struktur und Sicherheit in der Migrationspolitik weiterumzusetzen.

Die Stelle Jungs erinnert an den ehemaligen Sonderbevollmächtigten der Ampel, Joachim Stamp. Die Stelle wurde 2023 unter Bundeskanzler Olaf Scholz und Innenministerin Nancy Faeser neu geschaffen. Stamp sollte seinerzeit Migrationsabkommen für die Bundesregierung verhandeln. Sara Sievert

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Hören wir uns? 81,9 % der Table.Today-Hörer sind Entscheider. Mehr erfahren.

Grüne Woche: Bauernpräsident lässt Mindestlohn-Ausnahme prüfen. Im Vorfeld der internationalen Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau kündigt DBV-Präsident Joachim Rukwied einen erneuten Vorstoß für eine Ausnahme vom Mindestlohn für die Landwirtschaft an. „Das Ergebnis unseres Gutachtens erwarten wir in den nächsten Wochen“, sagt der Verbandschef im Interview zu Table.Briefings. „Sollte eine Ausnahme möglich sein, werden wir mit Nachdruck auf die Politik zugehen.“ Apfelbauern am Bodensee zahlten künftig rund 15 Euro Lohn, in Polen, dem Hauptkonkurrenten Deutschlands in der Apfelerzeugung, liege dieser lediglich bei sieben Euro. „Das geht nicht lange gut. Insofern rechnen wir damit, dass der Obstbau hierzulande weiter zurückgeht.“

Der Direktor der Grünen Woche rechnet mit mehr Besuchern als 2025. „Unser Ziel wäre mit 325.000 Besuchenden erreicht und zugleich auch unser Wunsch erfüllt“, sagte Lars Jaeger im Podcast Table.Today. Im vergangenen Jahr liefen rund 310.000 Menschen durch die Messehallen im Berliner Südwesten. „400.000 – das war immer so die magische Grenze. Davon sind wir noch ein Stück weit entfernt“, so Jaeger.  Das Gespräch mit ihm hören sie ab 5 Uhr hier. Henrike Schirmacher

Ab Mittwoch berichtet der Agrifood.Table bis zum 23. Januar durchgehend von der Grünen Woche. Gesprächspartner sind unter anderem Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) und Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMLEH. Alle Informationen finden Sie auf der Seite des Briefings.

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Weltraumsicherheit: Bundeswehr will Offensivfähigkeiten in den USA kaufen. 35 Milliarden Euro will Boris Pistorius bis 2030 in Weltraumsicherheit investieren, um unabhängiger im All zu werden. Explizit sollen damit auch offensive Fähigkeiten für den Weltraum beschafft werden. Die werden allerdings auf absehbare Zeit aus den USA kommen, wie aus einer Planungsfolie der Bundeswehr hervorgeht, die Table.Briefings vorliegt. Demnach fragt die Bundeswehr derzeit bei den Amerikanern mehrere Meadowlands-Systeme von L3Harris Technologies an. Das System wurde dafür entwickelt, um gegnerische Satelliten vorübergehend mit nicht-kinetischen Mitteln zu deaktivieren.

Über solche Fähigkeiten verfügt die Bundeswehr bislang nicht. Das soll sich nun ändern. Aber bis europäische Anbieter mit den US-Technologien mithalten können, wird es aus Sicht der Bundeswehr zu lange dauern. Die Systeme sollen ab 2028 für die Brigade Litauen zur Verfügung stehen, und auch in Deutschland sollen Systeme stationiert werden. Die Planungen für die Verteilung der 35 Milliarden laufen noch, weitere Gespräche sind bereits angesetzt. In welche Fähigkeiten am meisten Geld investiert werden wird, lesen Sie im Space.Table. Wilhelmine Stenglin

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Pensionen: Landkreistag für Prüfung des Beamtenstatus je nach Funktion. Zur Verringerung der finanziellen Belastungen durch die Beamtenversorgung plädiert der Spitzenverband für verschiedene Schritte. Er regt etwa an, zu prüfen, welche Funktionen einen Beamtenstatus sachlich rechtfertigen. Dazu zählen für die Organisation „zentrale Leitungs- und Eingriffsfunktionen“ mit Blick auf hoheitliche Aufgaben wie den Katastrophenschutz und den öffentlichen Gesundheitsdienst. Wo das nicht gegeben ist, sollte gerade bei neuen Stellen eine Tarifbeschäftigung die Regel sein, sagte ein Sprecher zu Table.Briefings. Das könne „mittelfristig auch dazu beitragen, den Anteil beamtenrechtlicher Versorgungslasten zu begrenzen“.

Zudem gebe es in vielen Ländern bereits kommunale Verbünde, die die Lasten bündeln, Umlagen zur Finanzierung erheben und Rücklagen bilden. Diese Strukturen sollten weiterentwickelt werden. Wenn Bund oder Länder neue Aufgaben auf die Kommunen übertragen, müssten zudem auch Folgekosten wie die Finanzierung der Beamtenversorgung eingepreist werden. Wie die Lage im Bund – wo eine Reform ansteht – und in den Ländern aussieht nach dem Karlsruher Urteil zur verfassungswidrigen Berliner Beamtenbesoldung, lesen Sie in der Analyse des Berlin.Table. Okan Bellikli

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Gebäuderichtlinie: Kommunen kritisieren Ausbleiben des Renovierungsplans. Der Städte- und Gemeindebund (DStGB) bemängelt eine fehlende Beteiligung bei der Arbeit am nationalen Gebäuderenovierungsplan. Laut EU-Richtlinie sollen die Mitgliedstaaten darin darlegen, wie sie den Bestand bis 2050 klimaneutral machen wollen. Für 2030 müssen sie Zwischenziele nennen. Zum Jahreswechsel hätte die Bundesregierung einen Entwurf an die EU-Kommission schicken müssen. Dies blieb aber aus. Zuvor hätte der Bund zudem die Länder und Kommunen konsultieren müssen. Auch dies geschah nicht, wie mehrere Landesministerien und der DStGB auf Anfrage bestätigten. Was die Länder sagen, lesen Sie im Europe.Table. Manuel Berkel

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Reparatur defekter Geräte: Viele Kunden halten die Preise für zu hoch. Die Wirtschaft verhindert mit ihrer Preisgestaltung eine höhere Nachfrage von Kunden nach Reparaturdienstleistungen. Dies zeigen Zahlen einer aktuellen Forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale-Bundesverbands (VZBZ), die Table.Briefings vorliegt. Demnach entscheiden sich 80 Prozent der Nutzer aus Preisgründen gegen die Reparatur eines defekten Gerätes, das sie eigentlich gern weiter genutzt hätten. Und es gibt weitere Hindernisse: 52 Prozent der Befragten konnten ein Elektrogerät schon einmal wegen fehlender Ersatzteile nicht reparieren lassen. Die EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur will dies ändern; das Bundesjustizministerium will laut Informationen von Table.Briefings „sehr zeitnah“ einen Gesetzesentwurf vorlegen. Worauf es in diesem Gesetz nach Ansicht von Verbraucherschützern ankommt, lesen Sie im ESG.Table. Leonie Düngefeld

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Mindestpreise für China-Importe: Autobranche muss weiter bangen. Mit der Einführung von Mindestpreisen für den Import von chinesischen E-Autos kommt die EU Peking im Zollstreit entgegen. Ökonomen und Industrievertreter warnen, Brüssel könnte ein Instrument gewählt haben, das sich leicht umgehen lässt – und anders als bei Zöllen die Gewinne bei den Herstellern belässt. Erinnerungen an die Solarindustrie werden wach: 2013 verhinderten Mindestpreise nicht, dass chinesische Anbieter den Markt mit billigen Produkten überschwemmten und europäische Produzenten massiv unter Druck gerieten. Was Branchenbeobachter zu den Mindestpreisen sagen, lesen Sie im China.Table. Marcel Grzanna, Fabian Peltsch

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Riester-Reform: DGB sieht Bevorzugung von Besserverdienenden. Die geplante Reform der privaten Altersvorsorge entkerne die bisherige Riester-Rente von jedem sozialen Anspruch, schreibt Anja Piel vom DGB-Bundesvorstand in einem Gastbeitrag für Table.Briefings. Künftig werde nicht mehr am meisten gefördert, wer am wenigsten Geld habe, sondern wer die höchsten Beiträge zahlen könne. Die Bundesregierung gebe das ursprüngliche Ziel auf, über das Riestern das in der Vergangenheit gesunkene Rentenniveau auszugleichen. Künftig würden Verträge, die zusätzliche Absicherung bieten – wie Renten bei Erwerbsminderung oder Hinterbliebenenrenten – nicht mehr gefördert. Der Gesetzentwurf ist am Donnerstag Thema im Finanzausschuss des Bundesrats. Warum diejenigen, die soziale Marktwirtschaft ernst nehmen, ihn ablehnen müssten, lesen Sie in Piels Standpunkt. Okan Bellikli

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Table.Today Podcast

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) hat dem Internet-Medium Nius eine förmliche Beanstandung ausgesprochen. Das bestätigte die Direktorin der Aufsichtsbehörde Eva Flecken Table.Briefings. Beanstandet werde ein Verstoß gegen den journalistischen Grundsatz der Sorgfaltspflicht im Sinne des Medienstaatsvertrages. Flecken machte keine näheren Angaben zum Gegenstand der Beanstandung, weil der Bescheid noch beklagt werden könne und solange nicht rechtskräftig sei. Die MABB hatte bereits 2024 einen Beitrag von Nius formell beanstandet, in dem es um Flüchtlinge ging. Welche Sanktionsmöglichkeiten die Medienaufsicht gegen private Sender und Websites hat und wann einem Medium die Lizenz entzogen werden kann, erklärt Flecken im Podcast Table.Today. Das Gespräch hören Sie ab 5 Uhr hier.

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Neu: Space.Table von Deutschlands Briefing-Publisher Nr. 1. Mehr erfahren!

Table.Documents

Änderungsantrag und Erklärung von Union und SPD zum Beschaffungsbeschleunigungsgesetz

Vorschlag aus der SPD für eine Reform der Erbschaftssteuer

Entwurf für die Reform des Steuerberatungsgesetzes

Entwurf des CDU-Wahlprogramms für Rheinland-Pfalz

Brief von CDU-/CSU-MdEP an Ursula von der Leyen zur Lage der Chemieindustrie

Umfrage zu den Beziehungen zwischen Europa und Israel

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Heads

Wolfgang Büchner wird neuer Berater und Senior Advisor bei der Politik- und Kommunikationsberatung MSL Group. Der ehemalige stellvertretende Regierungssprecher (2021 bis 2025) und Ex-Chefredakteur (u.a. Spiegel, RND, dpa) soll mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk die Kunden bei Krisenkommunikation und strategischer Kommunikation beraten.

Nils Weith, bis Juni 2024 Leiter der Steuerabteilung im BMF, wechselt als Geschäftsführer in das Institut für die Digitalisierung des Steuerrechts e.V. (ISDt). Mit über 300 Mitgliedern aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung versteht sich das ISDt als Plattform für Themen und Technologien bei der Digitalisierung der Prozesse im Steuerwesen. Weith hat mehr als zwanzig Jahre Ministerialerfahrung. Vor seinem Wechsel ins Ministerium war er Leiter des Referats Steuerpolitik in der Grundsatzabteilung des Bundeswirtschaftsministeriums. Helene Bubrowski

Michael Krelle berät Bildungsministerien in der Frage, wie sich der Deutschunterricht an Schulen anhand von Daten und mit Tools verbessern lässt. Der Erziehungswissenschaftler ist Mitglied der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz. Der Professor für Fachdidaktik an der TU Chemnitz folgt voraussichtlich Anfang April einem Ruf an die Universität Hamburg. Dort wird er Inhaber des Lehrstuhls „Erziehungswissenschaft, insbesondere Didaktik der deutschen Sprache und Literatur – Primarstufe“. Mehr zu Krelle lesen Sie im Bildung.Table. Vera Kraft

Fabian Löhe wird neuer Leiter der Gemeinschaftsredaktion von Leipziger Volkszeitung und Sächsischer Zeitung. Das wurde den Redaktionen am Dienstag mitgeteilt. Der 46-Jährige ist in der neuen Funktion für Politik, Wirtschaft und die Reporter der beiden Blätter zuständig. Löhe war geschäftsführender Redakteur bei Table.Briefings, ehe er 2024 als Managing Editor zu SZ Dossier wechselte. LVZ und Sächsische gehören zur Mediengruppe Madsack. Die Gemeinschaftsredaktion besteht seit 2024. Sven Siebert

Jonas Andrulis ist Mitgründer von Aleph Alpha, das als Deutschlands bekanntestes KI-Unternehmen gilt. Er soll am Montag die Anteilseigner informiert haben, dass er von seinem Amt als CEO sowie als Mitglied des Beratungsgremiums zurücktritt. Die Firma plant einen Abbau von rund 50 Stellen. (Handelsblatt)

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Best of Table

Security.Table: Einigung beim Beschaffungsbeschleunigungsgesetz. Nach längerem Streit soll das Gesetz für die Bundeswehr diese Woche vom Bundestag verabschiedet werden. Zuletzt hatte es Diskussionen um Einschränkungen des Windenergie-Ausbaus gegeben. Worauf sich die Fraktionsvorsitzenden geeinigt haben, lesen Sie hier.

Security.Table: Serbien sorgt sich vor Rüstungskooperation im Westbalkan. Um die Abhängigkeit von westeuropäischen Zulieferern zu verringern, wollen Albanien, Kroatien und der Kosovo gemeinsam ein Panzerfahrzeug entwickeln. Belgrad betrachtet das als Angriff auf die eigenen Sicherheitsinteressen. Wie Präsident Aleksandar Vučić reagiert, lesen Sie hier.

Bildung.Table: NRW plant verpflichtende Vorschulklassen. Damit will das Land die Sprachkompetenz von Grundschülern erhöhen. Was es genau vorhat, lesen Sie hier.

Bildung.Table:  Naturwissenschaften als Einheitsfach? In Österreich ist das in der Oberstufe und eventuell bald auch in der Unterstufe möglich. Warum das Konzept in Deutschland umstritten ist, lesen Sie hier.

ESG.Table: Benner für mehr Rahmenabkommen in globalen Lieferketten. Um die Arbeitsverhältnisse zu verbessern, setzt IG-Metall-Chefin Christiane Benner auf mehr freiwillige Vereinbarungen von Konzernen mit Gewerkschaftsdachverbänden. Warum die Industrie mehr Rohstoffe aus Regionen mit guten Arbeitsbedingungen beschaffen soll, lesen Sie hier.

ESG.Table: Kritik am Mercosur-Abkommen. Die neue geopolitische Realität habe eine systematische Integration von Kreislaufwirtschaft im Handelsabkommen erfordert, schreibt Experte Tom Voege. Warum das so ist, lesen Sie hier.

Space.Table: Europa braucht eine Mondstrategie. Das fordert Hermann Ludwig Moeller, Direktor des European Space Policy Institute. Warum der Kontinent den USA und China das Feld nicht überlassen und wer die Initiative ergreifen sollte, lesen Sie hier.

Space.Table: NRW beschließt Chancenpapier Raumfahrt. Das Land will sich als führender Raumfahrtstandort in Europa positionieren. Ein internes Chancenpapier, das Table.Briefings exklusiv vorliegt, skizziert Stärken, Handlungsfelder und neue Kooperationsansätze. Was geplant ist, lesen Sie hier.

China.Table: Zusammenarbeit der KI-Supermächte. Wie bei der atomaren Rüstungskontrolle müssten Washington und Peking als einzige KI-Supermächte enger zusammenarbeiten, schreibt Jake Sullivan. Wie das aus Sicht des früheren Sicherheitsberaters von Joe Biden funktionieren kann, lesen Sie hier. 

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Time.Table

Bundestag I: Befragung von Alexander Dobrindt und Reem Alabali Radovan. 14 Uhr

Bundestag II: Öffentliche Anhörungen in den Ausschüssen für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Recht sowie Gesundheit. Themen sind die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung, die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Terrorismusbekämpfung sowie das Medizinal-Cannabisgesetz.

Wirtschaft: Neujahrsempfang der IHK Schleswig-Holstein. Mit Daniel Günther und Johann Wadephul. Lübeck


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Must-Reads

SZ: Marsalek-Verbindung zu BND? Chats legen den Verdacht nahe, dass Jan Marsalek auch zum deutschen Geheimdienst Kontakt hatte. Der BND bestreitet das. Die Chats stammen aus britischen Ermittlungen gegen Leute, „die im Auftrag des FSB und unter der Führung von Marsalek Journalisten und Putin-Kritiker ausspähten sowie Kasernen observierten und Desinformationskampagnen etwa in Berlin und Wien organisierten“, schreibt Jörg Schmitt. („‚Leugnen, leugnen, leugnen‘“)

Handelsblatt: Steueroasen in Deutschland. Der niedrigste Hebesatz in den knapp 11.000 Kommunen betrug 2025 200 Prozent, der höchste 700 Prozent. Viele der „Gewerbesteuer-Paradiese“ seien kleine Orte auf dem flachen Land oder Kommunen im erweiterten Speckgürtel von Großstädten, schreibt Ben Mendelson. Dass gerade hier die Einnahmen pro Kopf so viel höher ausfallen, „dürfte anderswo auf Missfallen in den Rathäusern stoßen“. („Deutschlands Gewerbesteuer-Paradiese“

Tagesschau: Geheimdienst-Satellit lässt auf sich warten. Ursprünglich sollte der erste BND-Satellit 2022 ins All gebracht werden, nach zweimaligem Verschieben soll es 2026 nun so weit sein. Es sei vor allem ein Wunsch des Kanzleramtes gewesen, schreiben Manuel Bewarder und Florian Flade. Als man 2014 verfolgen wollte, ob sich russische Truppen heimlich in der Ostukraine bewegten, soll ein privater Anbieter mehrere Tage lang keine Bilder geliefert haben. („BND tappt im Weltall weiter im Dunkeln“)

Nicht überlesen!

NYT: Wie schwer es VW in den USA hat. Kaum ein Konzern sei von den politischen Umbrüchen in Washington und den Turbulenzen in der globalen Automobilindustrie so hart getroffen worden, schreibt Jack Ewing. Als Folge von Handelsstreitigkeiten und der Abschaffung von US-Förderprogrammen für Elektrofahrzeuge seien die Verkäufe im letzten Quartal 2025 um 20 Prozent gesunken. VW falle es schwer, gleichzeitig die Bedürfnisse von US-Verbrauchern zu befriedigen und sich gegen die Konkurrenz chinesischer Hersteller in Europa und Asien zu stemmen. („Volkswagen Suffers More Than Rivals From Auto Industry Woes“)

Chatham House: Wie Europa sich gegen die USA wehren kann. Macht das Land mit seinen Drohungen weiter, hätten europäische Staaten mehrere Optionen, schreibt Marion Messmer vom International Security Programme des Thinktanks Chatham House. Sie könnten etwa das Auftanken von US-Schiffen ablehnen, mehr Geld für die Stationierung von Truppen verlangen oder Militärbasen ganz schließen. („US intentions towards Greenland threaten NATO’s future. But European countries are not helpless“)

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Schlagzeilen von morgen

Meistgelesenes von heute

Heute Abend in den Talkshows

Markus Lanz, 23:15 Uhr: Ralf Stegner, Mathias Middelberg, Karina Mößbauer, Herfried Münkler, Ali Fathollah-Nejad

phoenix runde, 22:15 Uhr: Tim Guldimann, Azadeh Zamirirad, Anja Wehler-Schöck, Klemens Fischer

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Interviews von morgen

Deutschlandfunk

6:50 Uhr: Karina Beigelzimer, Journalistin: Blackouts in der Ukraine

7:15 Uhr: Jörg Dittrich, ZDH-Präsident: SPD-Entwurf zur Erbschaftssteuer

8:10 Uhr: Hannah Neumann, MdEP (Grüne):

Massenproteste im Iran

rbb24–Inforadio

7:05 Uhr: Felor Badenberg, Justizsenatorin in Berlin (CDU): Schärfere Maßnahmen gegen Extremismus

7:25 Uhr: Robert Habeck, Senior Analyst beim Danish Institute for International Studies: Grönland

phoenix

9:05: Fritz Güntzler, finanzpolitischer Sprecher der Unionsfraktion (CDU): SPD-Pläne zur Erbschaftssteuer

Welt TV

8 Uhr: Joachim Krause, Experte für Sicherheitspolitik: Grönland

9 Uhr: Daniel Stelter, Ökonom: Söder will Bundesländer zum Teil abschaffen

10 Uhr: Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion: Regierungsbefragung Dobrindt

10 Uhr: Stefan Seidler, MdB (SSW): Grönland

12 Uhr: Ralf Stegner, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss (SPD): Grönland

14:30 Uhr: Reiner Holznagel, Bund der Steuerzahler: Söder will Bundesländer zum Teil abschaffen

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Geburtstage von morgen

Miguel Berger, Botschafter in Polen, 65

Eva Schmierer, Staatssekretärin im BMJV, 57

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Nachttisch

Unser Tipp führt Sie heute zu den menschlichen Organen. Giulia Enders, Ärztin und Autorin des Bestsellers „Darm mit Charme“, befasst sich hier mit dem Körper insgesamt. Es geht unter anderem um das Immunsystem und Impfungen, die Lunge und Luftverschmutzung sowie um Schlaf und die Frage, was man gegen Süchte machen kann. Man lernt etwa, warum Sauerstoff das Produkt eines Unfalls war und wie die Antwort auf die von dem Physik-Nobelpreisträger Erwin Schrödinger 1944 gestellte Frage „Was ist das Leben?“ lautet. Okan Bellikli

Giulia Enders: Organisch | Ullstein

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Das war’s für heute. Good night and good luck!

Heute haben Okan Bellikli, Laura Block, Stefan Braun, Michael Bröcker, Frederik Bombosch, Gabriel Bub, Helene Bubrowski, Julia Dahm, Damir Fras, Daniel Friesen, Franziska Klemenz, Malte Kreutzfeldt, Magdalena Latz, Vincent Mikoteit, Sven Siebert und Sara Sievert mitgewirkt.

Der Berlin.Table ist das Late-Night-Briefing für die Table.Media-Community. Wenn Ihnen der Berlin.Table gefällt, empfehlen Sie uns bitte weiter. Wenn Ihnen diese Mail weitergeleitet wurde: Hier können Sie sich kostenlos anmelden.

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