Riester-Reform: DGB sieht Bevorzugung von Besserverdienenden

13. Januar 2026

Riester-Reform: DGB sieht Bevorzugung von Besserverdienenden. Die geplante Reform der privaten Altersvorsorge entkerne die bisherige Riester-Rente von jedem sozialen Anspruch, schreibt Anja Piel vom DGB-Bundesvorstand in einem Gastbeitrag für Table.Briefings. Künftig werde nicht mehr am meisten gefördert, wer am wenigsten Geld habe, sondern wer die höchsten Beiträge zahlen könne. Die Bundesregierung gebe das ursprüngliche Ziel auf, über das Riestern das in der Vergangenheit gesunkene Rentenniveau auszugleichen. Künftig würden Verträge, die zusätzliche Absicherung bieten – wie Renten bei Erwerbsminderung oder Hinterbliebenenrenten – nicht mehr gefördert. Der Gesetzentwurf ist am Donnerstag Thema im Finanzausschuss des Bundesrats. Warum diejenigen, die soziale Marktwirtschaft ernst nehmen, ihn ablehnen müssten, lesen Sie in Piels Standpunkt. Okan Bellikli

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Letzte Aktualisierung: 13. Januar 2026