Table.Briefings

Analyse

ESG-Ratings: Strenge Vorgaben für Anbieter

Heute stellt die EU-Kommission ihren Entwurf für eine Verordnung vor, die den Markt für ESG-Ratings regulieren soll. Ratinganbieter sollen künftig strengen Vorgaben unterliegen, um Transparenz und Unabhängigkeit der Nachhaltigkeitsbewertungen zu garantieren. Table.Media hat sich den Entwurf vorab angeschaut. Ein Überblick über die geplanten Vorgaben.

Von Leonie Düngefeld

Migranten im Sahel sollen die Wirtschaft zuhause ankurbeln

Die drei Sahelländer Mali, Niger und Burkina Faso setzen in der Migrationspolitik auf ihre Landsleute im Ausland, und da besonders auf Rückkehrer: Wer aus dem Ausland in die Heimat zurückkommt, soll dort der Wirtschaft auf die Sprünge helfen. Unternehmertum und Know-How-Transfer sollen gefördert werden.

Von Lucia Weiß

BMZ wendet sich von AGRA ab

Die weltweite Knappheit an Kunstdünger stellt die Initiative AGRA infrage, die von der Bill-und-Melinda-Gates- wie auch von der Rockefeller-Stiftung gefördert werden. Nach heftiger Kritik wendet sich nun die Bundesregierung von dem Programm ab und vergibt keine neuen Fördermittel.

Von Annette Bruhns

Alexander Gabujew (re.) im Gespräch mit Michael Radunski

„China bietet westlichen Führern wie Scholz einen billigen Deckmantel“

Alexander Gabujew (rechts) kennt das Verhältnis zwischen China und Russland so gut wie kaum ein anderer. Im Gespräch mit Michael Radunski spricht der Experte über Chinas Waffenlieferungen an Russland, über Chinas Haltung zur Ukraine – und erklärt, wie gefährlich die Partnerschaft zwischen Peking und Moskau für den Westen noch werden kann.

Von Michael Radunski

2016-08-29_BSPCAndré_Brie_by_Olaf_Kosinsky-7

André Brie: „Die Linke braucht viel mehr Mut und Empathie“

Sein ganzes Leben war André Brie bei der Linken. Heute lebt der 73-Jährige zurückgezogen in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, umgeben von Büchern und seiner Katze. Seine Partei beobachtet er weiter sehr genau. Im Interview erzählt er, warum er unzufrieden ist, warum die Linke ein neues Grundsatzprogramm bräuchte und warum er Sahra Wagenknecht trotz allem gerne dabei hätte.

Von Vera Weidenbach