Table.Briefings

Analyse

Berlin, Deutschland, 06.06.2023: Zweiter Tag der Digitalmesse re:publica in der Arena und Festsaal Kreuzberg in Berlin-Treptow Pia Lamberty ist eine deutsche Sozialpsychologin, die zu Verschwörungsideologien forscht. Sie ist seit März 2021 Teil der Geschäftsführung der gemeinnützigen Organisation CeMAS  Center für Monitoring, Analyse und Strategie. *** Berlin, Germany, 06 06 2023 Second day of the digital fair re publica at the Arena and Festsaal Kreuzberg in Berlin Treptow Pia Lamberty is a German social psychologist who conducts research on conspiracy ideologies She has been part of the management team of the non-profit organization CeMAS - Center for Monitoring, Analysis and Strategy since March 2021 Bild: Imago/dts Nachrichtenagentur

Sozialpsychologin Pia Lamberty: „Rechte bedienen das Narrativ: Erst die Coronadiktatur, jetzt die des Klimas“

Pia Lamberty erklärt im Interview, warum das Etikett Protestwahl die AfD verharmlost, wie Rechtsextreme Krisen instrumentalisieren und, was in den Menschen vorgeht, die Verschwörungsideologen glauben. Die Sozialpsychologin und CeMAS-Geschäftsführerin, die rechtsextreme und verschwörungsideologische Strukturen erforscht, hält Wahlsiege der AfD bei Landtagswahlen 2024 für verhinderbar. Mit radikalen Eingeständnissen, einem Fokus aufs Lokale – und Geld aus der Staatskasse.

Von Franziska Klemenz

Hannes Gohli 2

„Wenn wir die Verbindungen kappen, wird viel Wissen verloren gehen"

Die Universität Würzburg hat seit Dezember 2022 ein China Kompetenzzentrum, um Forschende zu Kooperationen mit China zu beraten. Geschäftsführer Hannes Gohli spricht im Interview über die Relevanz der Zusammenarbeit, neue Sorgen und wie der konkrete Weg für Wissenschaftler künftig aussehen kann.

Von Tim Gabel

Bettina Stark-Watzinger, Annalena Baerbock u.a. in der 96. Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude. Berlin, 19.04.2023 *** Bettina Stark Watzinger, Annalena Baerbock u a in the 96 session of the German Bundestag in the Reichstag building Berlin, 19 04 2023 Foto:xF.xKernx/xFuturexImage

Keine konkreten Angebote für Forschende

Die Bundesregierung blickt bei Wissenschaft und Forschung kritisch auf die zivil-militärische Fusion in China. Die Chinastrategie bleibt vage, vor allem mit Blick auf konkrete Maßnahmen oder Angebote für Forschende. Bei Zukunftsthemen wird China weiter als wichtiger Partner gesehen.

Von Tim Gabel

Menschenrechte „nicht relativierbar“

Die Bundesregierung erinnert die Volksrepublik daran, dass an den universellen Menschenrechten nicht zu rütteln ist. Das ist gut so. Ob es in der Umsetzung auch gelingt, steht auf einem anderen Blatt.

Von Marcel Grzanna

Regierung nimmt Wirtschaft in die Pflicht

Die China-Strategie gewichtet das Verhältnis von Staat und Wirtschaft im internationalen Geschäft neu. Der Steuerzahler soll nicht mehr für Risiken aufkommen, mit denen vorher üppige Profite möglich waren. Hier zeigt sich die Grünen-Handschrift bei der Abfassung des Papiers.

Von

Stromerzeugung-China

Klima: „China zu ambitionierteren Zielen bewegen“

Die Klimapolitik spielt in der ersten China-Strategie der Bundesregierung eine wichtige Rolle. Deutschland steht hier vor einem Zwiespalt: Einerseits will die Ampelregierung China zu mehr Engagement beim Klimaschutz bewegen. Andererseits will sie die Abhängigkeit von grünen Technologie-Importen aus China senken.

Von Nico Beckert

Jeffrey-Stoff-Photo

„Deutsche Forscher haben China bei der Entwicklung von Hyperschallwaffen geholfen“

Die Studie von Jeffrey Stoff hat Anfang des Jahres die deutsche Forschungslandschaft wach gerüttelt. Er zeigt darin auf, wie deutsche Forschungsinstitutionen und Unternehmen mit chinesischen Einrichtungen kooperieren, die auch einen militärischen Hintergrund haben. Im Gespräch mit Michael Radunski warnt Stoff vor zu engen Wissenschaftskooperationen mit China.

Von Michael Radunski

TM_Security_China_Spannungen_Westpazifik

Geopolitisch vorsichtig: die deutsche China-Strategie

Zumindest in einem Punkt kann man der China-Strategie der Bundesregierung keinen Mangel an Klarheit vorwerfen: Peking wird eindeutig als systemischer Rivale benannt. Was deutschen Politikern wie ein Wagnis erscheint, dürfte einigen westlichen Partnern jedoch nicht weit genug gehen. Politische Konsequenzen werden in dem 61-Seiten-Papier denn auch eher vorsichtig-zurückhaltend formuliert.

Von Michael Radunski

Stromerzeugung-China

Klima: „China zu ambitionierteren Zielen bewegen“

Die Klimapolitik spielt in der ersten China-Strategie der Bundesregierung eine wichtige Rolle. Deutschland steht hier vor einem Zwiespalt: Einerseits will die Ampelregierung China zu mehr Engagement beim Klimaschutz bewegen. Andererseits will sie die Abhängigkeit von grünen Technologie-Importen aus China senken.

Von Nico Beckert

Keine konkreten Hilfen für Forscher

Die Bundesregierung blickt bei Wissenschaft und Forschung kritisch auf die zivil-militärische Fusion in China. Die China-Strategie bleibt allerdings vage, vor allem mit Blick auf konkrete Angebote für Forschende. Bei Zukunftsthemen wird China weiter als wichtiger Partner gesehen.

Von Tim Gabel