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Merle Heusmann

Merle Heusmann berichtet für den Agrifood.Table seit 2023 über Ernährungspolitik, die Bio-Branche, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Nach der journalistischen Ausbildung beim Weser-Kurier in Bremen führte Merle das Studium der Politikwissenschaft nach Berlin und ins kolumbianische Medellín. Für die Deutsche Welle (DW) arbeitet sie seit vielen Jahren als Nachrichtenredakteurin zum Themenspektrum der internationalen Politik. Im Rahmen des Internationalen Journalistenprogramms (IJP) Lateinamerika recherchierte sie 2025 in Argentinien für den Agrifood.Table.

Einzelhandel: Warum Ungarn für ausländische Unternehmen immer unattraktiver wird

Die Situation für ausländische Lebensmittel-Handelskonzerne in Ungarn spitzt sich weiter zu. Die Regierung will nicht nur eine kontroverse Sondersteuer über 2024 hinaus erheben, sondern auch ausländische Unternehmen mit einer zusätzlichen Abgabe belegen. Während die österreichische Supermarktkette Spar die offene Konfrontation sucht, halten sich deutsche Händler bedeckt.

Von Merle Heusmann

Brasilianischer Bauernverband zur EUDR: „Das Problem der Entwaldung wird damit nicht richtig angegangen“

Für die Anti-Entwaldungsverordnung der Europäischen Union hagelt es derzeit Kritik von allen Seiten. Im Interview erklärt Felipe Spaniol vom brasilianischen Bauernverband CNA, warum die Verordnung ihr Ziel verfehlt, vor welche Probleme sie brasilianische Landwirte stellt und warum er das noch einzuführende Benchmarking für diskriminierend hält.

Von Merle Heusmann

Umstrukturierung: WWF schließt Landwirtschaftsabteilung

Im Bereich Landwirtschaft haben Interessenvertreter des World Wide Fund for Nature (WWF) bislang für naturschutzfachlich anspruchsvolle Regeln Stimmung gemacht. Das könnte sich nun ändern, denn die Bereiche Landwirtschaft, Agrarpolitik und Lebensmittelverschwendung in Deutschland will die Umweltschutzorganisation in Zukunft nicht mehr bespielen.

Von Merle Heusmann

Neues Düngegesetz: Warum sich trotz Zugeständnissen eine Blockade abzeichnet

Mit einer Protokollerklärung zur Aufhebung der Stoffstrombilanzverordnung wollte die Bundesregierung die Länder vor der heutigen Bundesratssitzung zur Zustimmung beim Düngegesetz bewegen. Dass sie damit Erfolg haben wird, ist unwahrscheinlich: Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz hält an seiner Ablehnung fest. Und auch von den SPD-geführten Ländern wird ein Veto erwartet.

Von Merle Heusmann