Samuel Chu ist einer der letzten Aktivisten der Hongkonger Demokratiebewegung mit unmittelbarem politischem Einfluss. Im US-Kongress war seine politische Arbeit so erfolgreich, dass die Hongkonger Behörden sogar einen Haftbefehl auf Grundlage des Nationalen Sicherheitsgesetzes gegen ihn ausstellten – den ersten gegen einen US-Bürger. Chus neues Ziel: Das Tiananmen-Kunstwerk "Pillar Of Shame" nach Berlin zu bringen und die Protestbewegung auf langfristige Strategien einschwören.
Von Fabian Peltsch
Mit Fantasie und Witz narren Blogger die allgegenwärtigen Kontrolleure des chinesischen Zensurapparats. Ihre oft virtuosen Sprachschöpfungen bilden ein noch ungeschriebenes Online-Wörterbuch chinesischer Protestkultur.
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