Aufgrund der Ein-Kind-Politik haben chinesische Behörden Abtreibung, Sterilisation und Verhütungsmittel wie Intrauterinpessaren (Spiralen) verordnet. Es liegt daher nahe anzunehmen, dass der dramatische Rückgang der Geburten in Xinjiang die Auswirkungen solcher Maßnahmen widerspiegelt. Doch die Gründe seien vielschichtiger und auch von sozioökonomischer Natur, analysiert der Familienplanungsexperte und Autor Yi Fuxian von der University Wisconsin-Madison.
Von Redaktion Table
Die chinesische Zentralregierung warnt die neue Regierung, politischen Dissens in Hongkong zu unterschätzen. Die Bewegung sei nicht tot. Um der demokratischen Opposition langfristig den Zahn zu ziehen, reformiert die Stadt ihr Bildungssystem. Künftig wird Staatsbürgerkunde ein Prüfungsfach, in dem die Bedeutung der nationalen Sicherheit zentraler Lehrinhalt wird.
Von Marcel Grzanna
Die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Graphic-Novel-Reportage "I escaped A Chinese Internment Camp" erzählt die Geschichte der in Xinjiang inhaftierten Uigurin Zumrat Dawut. "Manchmal müssen die Menschen die Dinge sehen, um zu glauben, dass sie tatsächlich passieren", sagt der an dem Projekt beteiligte Journalist Walter Hickey gegenüber China.Table.
Von Fabian Peltsch
Eine Durchsicht der Abschlusserklärungen beider Gipfel zeigt: Die G7 glauben, sie könnten die Regeln für das Miteinander auf dem Planeten festlegen und durchsetzen. Die Brics, bestehend aus den fünf größten Schwellenländer, setzen hingegen auf versöhnliche Töne. Die verbindliche Haltung der Brics kommt auch bei vielen anderen Ländern gut an.
Von Frank Sieren