Bei der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz am vergangenen Wochenende stand Afrika vor allem wegen seiner kritischen Rohstoffe im Fokus. Aber auch der Sudan-Krieg und die Rolle der Entwicklungspolitik waren im Gespräch.
Von Arne Schütte, Markus Bickel und Gabriel Bub
Für die USA sei die Lösung des Sudan-Konflikts eine Priorität, bekräftige der US-Chefberater für Afrika auf der MSC. Die Zivilgesellschaft müsse jedoch in die Friedensverhandlungen eingebunden werden.
Von Gabriel Bub
Zum Schutz der zivilen Bevölkerung verbieten es die Genfer Konventionen, beispielsweise landwirtschaftliche Flächen und Trinkwasseranlagen anzugreifen. Trotzdem bleibt die Instrumentalisierung von Nahrungsmitteln eine gängige Art der Kriegsführung. Der aktuelle Report der Münchner Sicherheitskonferenz analysiert drei Strategien.
Von Henrike Schirmacher
Die humanitäre Lage im Sudan ist weiterhin prekär. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos sprechen Experten von der schwersten Krise seit Aufzeichnungsbeginn.
Von Arne Schütte
Israels Anerkennung Somalilands ist Teil einer größeren Verschiebung der Machtachsen im strategisch wichtigen Roten Meer. Regionale Akteure ordnen ihre Allianzen neu, während sich Konfliktlinien zwischen Status-Quo-Bewahrern und Revisionisten verfestigen.
Von Arne Schütte
Gewalt gegen Zivilisten hat laut einem aktuellen Bericht den höchsten Stand seit fünf Jahren erreicht. In Afrika sind dafür hauptsächlich nichtstaatliche Akteure verantwortlich. Neun der zehn tödlichsten Gruppen weltweit sind auf dem Kontinent aktiv.
Von Arne Schütte
Bilder sollen die schwedische Panzerabwehrwaffe AT-4 in Händen von SAF-Kämpfern zeigen. Der Hersteller bestreitet, die Waffen in den Sudan exportiert zu haben.
Von Gabriel Bub
Die Außenminister der EU haben am Donnerstag Sanktionen gegen Abdelrahim Hamdan Dagalo beschlossen, den stellvertretenden Kommandeur der sudanesischen RSF-Miliz. Die Verantwortlichen für Gräueltaten dürften nicht straffrei bleiben, sagte die Außenbeauftragte Kaja Kallas.
Von Stephan Israel