Ganze 78 Grüne-Wasserstoff-Projekte sind auf dem Kontinent in Planung, wie aus einem Bericht des Energy Industries Council hervorgeht. Dass es dennoch kaum vorangeht, liegt demnach an fehlenden Abnahmevereinbarungen, aber auch schlicht an den hohen Kosten.
Von Arne Schütte
Mit seiner Atlantik-Strategie will Marokko die wirtschaftliche Integration Westafrikas vorantreiben. Zugleich bietet sich Rabat aber Europa und den USA als Partner an – und gewinnt so auch Unterstützung für die eigenen Ziele.
Von Arne Schütte
Afrika erlebt 2026 zahlreiche bedeutende Wahlen, die von politischer Instabilität und autoritären Tendenzen geprägt sind. Besonders die Wahlen in Äthiopien und Marokko könnten die regionale Stabilität maßgeblich beeinflussen.
Von David Renke
In dieser Woche hat das EU-Parlament der Verschärfung des EU-Asylsystems zugestimmt und unter anderem mehrere Länder Nordafrikas zu sicheren Herkunftsländern erklärt. Während die EU hofft, so die Zuwanderung zu beschränken, macht sie sich abhängig von den zunehmend autoritär regierten Ländern Nordafrikas.
Von Mirco Keilberth
Bereits vor gut sechs Jahren wurde die Afrikanische Freihandelszone (AfCFTA) ratifiziert, aber so richtig voran geht es noch nicht mit der Implementierung. Das TIR-Verfahren könnte zum entscheidenden Faktor werden: Es soll dafür sorgen, dass Waren per Straße reibungslos von einem Land ins andere transportiert werden.
Von Andreas Sieren
Die marokkanische Regierung reagiert auf die landesweiten Proteste und kündigt für 2026 eine Neuausrichtung des Haushalts an. Finanzministerin Nadia Fettah Alaoui äußerte sich abseits der Jahrestagungen des IWF und der Weltbank zu den Plänen.
Von David Renke
Marokkos König Mohammed VI. erwähnte die anhaltenden Proteste zwar nicht explizit in seiner Rede zur Parlamentseröffnung. Dennoch signalisiert er, die Forderungen der Demonstrierenden erst zu nehmen.
Von Arne Schütte
Marokkos Entwicklungsmodell ist in der Krise, meint Annabelle Houdret vom German Institute for Development and Sustainability (IDOS) mit Blick auf die anhaltenden Proteste. Die Forderungen der Demonstranten dürften nicht erneut ignoriert werden, so wie während des Arabischen Frühlings geschehen, warnt sie im Gastbeitrag.
Von Annabelle Houdret