Am Ende der ersten Woche ging es auf der COP27 um Dekarbonisierung. Im Interview mit Bernhard Pötter erklären die zwei Experten, wie und wann der unvermeidliche Kohleausstieg gelingt – und welche Details ihn an manchen Orten verzögern. Eine Langfassung des Interviews finden Sie hier.
Von Bernhard Pötter
Die Ökonomen Michael Jakob und Jan Steckel haben die "politische Ökonomie der Kohle" studiert. Ihr Fazit: Jedes Land braucht seinen eigenen Weg zum Kohle-Ausstieg, aber er wird kommen. Liberalisierte Märkte fördern billige Alternativen, politischer Filz hemmt sie - und zwar in Demokratien und Autokratien gleichermaßen. Und um Umweltschutz geht es nur selten.
Von Bernhard Pötter
In der Energiekrise wird der Fossilen-Ausstieg vernachlässigt, warnt der "Climate Action Tracker". Allein die Nachfrage nach Erdgas werde zehn Prozent des CO2-Budgets bis 2050 aufbrauchen. Zudem planen 96 Prozent der Öl- und Gasunternehmen neue fossile Projekte.
Von Bernhard Pötter
Der Gaspreis muss runter. Deshalb will die EU ab dem nächsten Frühjahr einen Teil des Brennstoffs gemeinsam einkaufen und damit die Speicher für den folgenden Winter befüllen. In der Diskussion sind verschiedene Modelle.
Von Manuel Berkel
Berlin rechnet laut Informationen von Europe.Table im kommenden Frühjahr mit fast leeren Speichern. Auch Experten warnen: Der folgende Winter werde voraussichtlich noch schwieriger werden als dieser.
Von Manuel Berkel
Das deutsche „Abwehrschild“ gegen hohe Energiepreise löst in anderen EU-Staaten Rufe nach neuen EU-Schulden aus. Kanzler Scholz und Premier Rutte weisen die Forderungen zurück. Sie setzen auch auf andere Instrumente, um die hohen Gaspreise zu senken.
Von Redaktion Table