Chinas Konjunktur ist wegen der harten Corona-Maßnahmen schwer angeschlagen. Dennoch scheint Peking an seinem Wachstumsziel festzuhalten - und greift auf alte Rezepte zurück.
Von Redaktion Table
Die Wirtschaftslage wirkte schon vor dem Shanghai-Lockdown kippelig. Durch die Ausgangssperre in der Wirtschaftsmetropole kommen nun alle aufgestauten Sorgen an die Oberfläche. Omikron, der Ukraine-Krieg und hohe Rohstoffpreise verstärken sich gegenseitig und bedrohen das Wachstum. Deutschlands Wirtschaft ist derweil unverändert von China abhängig.
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Die Corona-Pandemie hat das Einkaufsverhalten chinesischer Konsumenten nachhaltig verändert. Doch Chinas Kernproblem bleibt erhalten: Der Binnenkonsum reicht nicht aus, um die Konjunktur verlässlich zu stützen. Da nutzen auch hohe Zuwachsraten nicht, die der Einzelhandel in den vergangenen Monaten verzeichnete.
Von Marcel Grzanna