Die Vorsitzende der Wissenschaftsministerkonferenz, Bettina Martin, zieht im Interview Bilanz zur Gain 2025. Mit Blick auf Deutschland erinnert sie daran, wie wichtig es ist, Hochschulen als Teil der Lösung darzustellen. In den USA sei das nicht gelungen.
Von Tim Gabel
Die Bundesregierung hat den Aktionsplan „Deutschland auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ beschlossen. Bis 2029 sollen mehr als zwei Milliarden Euro fließen. Auch die Regulierung soll industriefreundlicher werden. Warum das Papier auch auf Kritik stößt.
Von Tim Gabel
Bisher erreichen die Erkenntnisse über das eigene System nur unzureichend die Leitungsebenen an Hochschulen. Eine CHE-Studie gibt Empfehlungen, wie die Daten und Analysen künftig ihren Weg finden können.
Von Anne Brüning
Die University of Central Florida startet 2026 ein Space MBA, die TU Wien baut ihr Angebot aus. Mit Lehrplänen zwischen Business-Strategie und 3D-Fertigung reagieren beide Hochschulen auf eine Branche, die weltweit auf 1,8 Billionen Dollar wächst.
Von Ralf Nestler
Die 16 wissenschaftspolitischen Sprecher der Union in den Ländern verlangen in einem Papier weniger Antragsauflagen, Milliarden für Hochschulen – und ein Ende der Exzellenzstrategie in ihrer bisherigen Form. Warum dies der Bundesministerin helfen soll.
Von Nicola Kuhrt
Zuständigkeiten geklärt, Ressorts verteilt: Katherina Reiche und Dorothee Bär haben sich fürs Erste arrangiert. Aber mit dem Exist-Programm bleibt eine wichtige Frage offen – und damit auch ein Stück Machtpoker in der Innovationspolitik.
Von Nicola Kuhrt
Die Citation Laureates 2025 sind Anwärter auf die renommierten Wissenschaftspreise. Einzige Deutsche ist Andrea Ablasser, die in der Schweiz forscht. Zwei hiesige Institutionen sollten sich aber auch schon für die kommende Woche wappnen. Eigentlich sogar drei.
Von Anne Brüning
Mit ihrem Buch über Machtmissbrauch, Leistungsdruck und Ausbeutung plädiert Lisa Niendorf für mehr Wertschätzung in der Wissenschaft. Im Gespräch mit Table.Briefings erläutert sie ihre Forderungen – und was sie als Forschungsministerin tun würde.
Von Christine Prußky