Die Klimakonferenz in Ägypten soll zur "Implementation-COP" werden. Statt neue Versprechen zu machen, sollen die alten eingelöst werden: Mehr Geld für Loss and Damage, Climate Finance und Klimaanpassung. Zudem droht ein Comeback der fossilen Energien.
Von Lukas Knigge
China ist der größte CO2-Emittent weltweit. Pro Kopf liegen die Emissionen der Volksrepublik mittlerweile auf einem ähnlichen Niveau wie in Deutschland. Xi Jinping sei der Klimaschutz wichtig, auch als Voraussetzung für den Machterhalt der KP, erläutert Merics-Forscher Nis Grünberg. Doch kurzfristig rangieren andere Ziele noch höher auf der Agenda Pekings. Das Gespräch führte Nico Beckert.
Von Nico Beckert
Chinesische Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um mithilfe von Künstlicher Intelligenz Stromausfälle zu minimieren. Das könnte Pekings Plan eines globalen, ausgleichenden Stromnetzes neuen Schub geben.
Von Frank Sieren
Aktuelle Studien zeigen, dass Strom in China und den USA bis zum Jahr 2035 zu 80 Prozent kohlestofffrei sein könnte. Jiang Lin, Professor für Ressourcenökonomie an der Universität California, und Michael O´Boyle, Leiter der US-Klima-Denkfabrik Energy Innovation, analysieren, welche Vorteile eine Zusammenarbeit beider Länder hätte.
Von Experts Table.Briefings
Aktuelle Studien zeigen, dass Strom in China und den USA bis zum Jahr 2035 zu 80 Prozent kohlestofffrei sein könnte. Jiang Lin, Professor für Ressourcenökonomie an der Universität California, und Michael O´Boyle, Leiter der US-Klima-Denkfabrik Energy Innovation, analysieren, welche Vorteile eine Zusammenarbeit beider Länder hätte.
Von Experts Table.Briefings
Als Chinas Präsident Xi Jinping bei der UN-Generalversammlung im September 2021 den Baustopp neuer Kohleprojekte im Ausland bekannt gab, atmete die Weltgemeinschaft auf. Ein Jahr später zeigen sich die Schlupflöcher: Auch heute werden noch neue Kohlekraftwerke mit chinesischer Unterstützung gebaut. Trotzdem bleibt die Ankündigung ein positives Signal für die Klimapolitik.
Von Nico Beckert