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Chips

Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU), TSMC-Vize Lora Ho und die Rektorin der TU Dresden, Ursula Staudinger

Sachsen will von Taiwan lernen

Das Land Sachsen hat diese Woche ein Verbindungsbüro in Taipeh eröffnet. Von hier aus soll ein fruchtbarer wissenschaftlicher Austausch mit dem weltweit führenden taiwanischen Chip-Konzern TSMC entstehen und dem Fachkräftemangel der Branche entgegengewirkt werden. Deutschlands Chip-Elite könnte bald vor allem aus Sachsen kommen. Aber auch die Taiwaner haben Interesse an deutschem Know-how.

Von Redaktion Table

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Peking feiert neues Huawei-Smartphone 

Seit Jahren leidet Huawei unter den Chip-Sanktionen der Amerikaner. Doch jetzt ist dem Konzern mit einem Prozessor „Made in China“ für das Mate 60 Pro ein wichtiger Durchbruch gelungen. Geht es wieder aufwärts?

Von Jörn Petring

Chipfabriken: Milliarden-Subventionen ohne Nachhaltigkeitsgarantie?

Der Halbleiterindustrie wurden in den vergangenen Monaten in Deutschland Fördermittel in Höhe von 20 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Ein gehöriger Teil davon stammt aus dem Klima- und Transformationsfonds. Ob im Gegenzug konkrete Klima- und Nachhaltigkeitsziele mit den Unternehmen vereinbart wurden, ist fraglich. Das Wirtschaftsministerium hält sich bedeckt.

Von Carsten Hübner

News Bilder des Tages Annalena Baerbock Buendnis 90/Die Gruenen, Bundesaussenministerin, spricht zu mitreisenden Journalisten und Journalistinnen nach dem erneuten Defekt an der Regierungsmaschine A340 waehrend der Rueckkehr nach Abu Dhabi, 15.08.2023. Durch einen unplanmaessigen Stopp in Abu Dhabi aufgrund eines technischen Problems an den Landeklappen des Flugzeugs verzoegerte sich die Weiterreise bereits um einen Tag. Das Flugzeug sollte Aussenministerin Baerbock zu einer mehrtaegigen Delegationsreise nach Australien, Neuseeland und Fidschi bringen. Abu Dhabi Vereinigte Arabische Emirate *** Annalena Baerbock Buendnis 90 Die Gruenen , German Foreign Minister, speaks to journalists traveling with her after another defect on the government plane A340 during Copyright: xFlorianxGaertnerx

„Wir müssen die alten Blöcke aufbrechen“

Die abgebrochene Reise von Außenministerin Annalena Baerbock nach Ozeanien sollte die Pazifikstaaten bei Sicherheits- und Klimapolitik enger an die EU binden. An ihrer Strategie, den Inselstaaten Alternativen zu Peking zu bieten, will sie dennoch festhalten. Mit Baerbock sprach Bernhard Pötter von Climate.Table.

Von Bernhard Pötter

Im Zeitalter der Digitalisierung funktioniert ohne Chips fast nichts mehr. Ende 2020 gerieten die Lieferketten ins Stocken. Die Auswirkungen sind bis heute weltweit zu spüren. Erfahren Sie alle wichtigen und aktuellen Chips News von Table.Briefings.

Warum sind Chips so wichtig?

Chips sind aus unserer digitalisierten Welt nicht mehr wegzudenken. Sie werden für den Bau von Autos oder auch Smartphones benötigt. Der weltweit größte Hersteller ist das taiwanische Unternehmen Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC). Dabei handelt es sich auch um den wichtigsten Exporteur von Chinas Chipindustrie.

Wie kam es zu dem weltweiten Chips-Mangel?

Der weltweite Chips-Mangel entstand aufgrund mehrerer Ursachen. Erstens setzten die USA im Handelskrieg mit China auf Sanktionen von Chips-Exporten. Zweitens litten die Lieferketten unter der Coronapandemie, sodass es zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.

Welche Folgen hat da die Chip-Krise auf China?

Chips ist ein Begriff, der infolge der Chips-Krise immer häufiger in chinesischen Staatsmedien auftaucht. China will im Rahmen des Konzepts der „Dual Circulation“ unabhängig von ausländischen Chips-Exporten werden und investiert Milliarden in die Halbleiter-Branche. Staatliche Unternehmen wie Semiconductor Manufacturing International Cop. (SMIC) sollen die technologische Selbstversorgung von China mit Chips in Zukunft ermöglichen.