Europe.Table

Analyse

DMA: Das sind die Knackpunkte

Europaparlament und Rat haben ihre Positionen zum Digital Markets Act weitgehend festgezurrt, dem wichtigsten Vorhaben zur Regulierung der großen Digitalkonzerne. Wir haben uns die Dokumente genau angesehen: Wo beide Institutionen auf einer Linie liegen, welche Konfliktlinien sich im Trilog abzeichnen – und wie wirksam das Regelwerk überhaupt sein kann.

Von Till Hoppe

Frankreichs Ratspräsidentschaft: Viele Ziele, wenig Zeit

Im Januar übernimmt Paris den Vorsitz im Rat der EU. Noch gibt es kein offizielles Programm, aber die Prioritäten werden nach und nach bekannt. Wir analysieren potenzielle Konfliktpotenziale mit europäischen Partnern und den Einfluss der anstehenden Präsidentschaftswahl im April.

Von Redaktion Table

ETS und CBAM: Die EU auf Werbetour

Mit dem erklärten Ziel, den UN-Staaten Wege der Dekarbonisierung aufzuzeigen, reiste die EU-Delegation zur Klimakonferenz nach Glasgow. Wirklich erfolgreich war sie damit nicht. Und doch zeigen manche Maßnahmen, etwa der geplante Grenzausgleich, bereits Wirkung. Bestes Beispiel: Türkei.

Von Timo Landenberger

Chipindustrie: EU-Kommission ermöglicht mehr Subventionen

Die Behörde eröffnet den Mitgliedstaaten eine neue Möglichkeit, die Halbleiterhersteller zu fördern. Wettbewerbskommissarin Vestager hatte Bedenken geltend gemacht. Experten warnen davor, in Staatshilfen ein Allheilmittel gegen die Lieferengpässe zu sehen.

Von Till Hoppe

Ratsposition zum DSA: Die wichtigsten Punkte

Die Ratsposition zum Digital Services Act ist auf den allerletzten Metern. Zuletzt haben die Mitgliedstaaten noch einige Änderungen an ihrer Positionierung vorgenommen - wie geben einen Überblick.

Von Falk Steiner

Nord Stream 2: Keine schnelle Zertifizierung

Die Bundesnetzagentur hat die Zertifizierung der Ostseepipeline Nord Stream 2 auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Zunächst müsse die Betreiberfirma nach deutschem Recht organisiert werden. Damit könnte sich der Betrieb um ein weiteres Jahr verzögern, sagen Rechtsexperten.

Von Timo Landenberger

Frankreich: Wer fordert Emmanuel Macron heraus?

Im April 2022 will Emmanuel Macron als französischer Staatspräsident wiedergewählt werden. Doch das ist keineswegs sicher. Gefahr droht Macron dabei bislang vor allem von Kandidaten aus dem Spektrum rechts der Mitte – und das hätte auch europapolitische Rückwirkungen.

Von Redaktion Table