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Analyse

Staatsbürgerschaftsrecht: Deutschland passt an

Deutschland reformiert sein Staatsbürgerschaftsrecht. Damit will das Land für Einwanderer attraktiver werden – auch im Vergleich zu anderen Staaten in der EU. Was sich aus dem EU-Vergleich für die deutsche Reform schlussfolgern lässt.

Von Falk Steiner

agrar getreide weizen feld ernte

Die Verhandlungszeit wird knapp im agrarpolitischen Herbst

Weniger als ein Jahr vor der Europawahl müssen die Green-Deal-Dossiers zu Biodiversität und Landwirtschaft noch abgeschlossen werden. Für den Brüsseler Betrieb beginnt damit ein Wettlauf gegen die Zeit, der durch den Weggang von Green-Deal-Chef Frans Timmermans noch verschärft wird.

Von Claire Stam

Carola Rackete: „Eine internationalistische Position vertreten“

Die Linken-Führung will mit Carola Rackete als Spitzenkandidaten in die Europawahl gehen. Ein Interview von Vera Weidenbach und Leonard Schulz mit der parteilosen Aktivistin über den Wechsel in die Politik, ihre Ziele im EU-Parlament und ein mögliches Duell mit Sahra Wagenknecht.

Von Vera Weidenbach

South Africa BRICS Summit 24.08.2023 In this handout photo released by the Russian Foreign Ministry, from left, Brazilian President Luiz Inacio Lula da Silva, Chinese President Xi Jinping, South African President Cyril Ramaphosa, Indian Prime Minister Narendra Modi and Russian Foreign Minister Sergey Lavrov attend a news conference during the 15th BRICS Summit at the Sandton Convention Centre in Johannesburg, South Africa. Editorial use only, no archive, no commercial use. Russian Foreign Ministry Johannesburg South Africa

Nächster Brics-Gipfel soll in Russland stattfinden

Die fünf Staaten wollen sich im kommenden Jahr in Kasan treffen – ein starkes Signal der Unterstützung für Wladimir Putin. Sie haben zudem bekannt gegeben, welche Länder die Runde der Schwellenländer demnächst erweitern.

Von Arne Schütte

Siegfried Russwurm: „Wünsche mir Grundkonsens aller Demokraten“

Der BDI-Präsident kritisiert im Interview mit Stefan Braun und Till Hoppe die „Sandkastenspielchen“ der Ampel-Koalition und fordert einen Minimalkonsens der demokratischen Parteien. Viele Unternehmer bekämen das Gefühl, die Politik in Berlin und Brüssel wolle sie auf Schritt und Tritt überwachen – „da gerät etwas ins Rutschen“. Die Bundesregierung solle überdies mehr Einfluss nehmen in der EU.

Von Till Hoppe

DSA-Anwendung: Der Papiertiger wetzt die Krallen

Die Anwendung des Digital Services Act steht vor dem nächsten großen Schritt: Ab heute greifen fast alle DSA-Pflichten für besonders große Plattformen und Suchmaschinen. Europaparlamentarier warnen davor, den Aufwand zu unterschätzen. Die EU-Kommission nennt nun Zahlen, wie viele Mitarbeiter sie für die DSA-Durchsetzung einplant.

Von Falk Steiner