CEO.Table – Ausgabe 65

Wohnungsbau: Investitionsbereitschaft steigt + Vattenfall-Chef warnt vor Investitionsstopp bei Erneuerbaren + Chinas Fünfjahresplan

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Executive.Summary

Wie der Wohnungsbau angekurbelt werden kann

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Erste Daten deuten auf eine Stabilisierung der Bauwirtschaft hin, zugleich bestehen weiterhin Risiken auf dem Weg zur Erholung. Nach drei Jahren mit rückläufigen Zahlen ist die Zahl der Baugenehmigungen im Wohnungsbau 2025 erstmals wieder gestiegen – um 10,8 Prozent auf rund 238.500 Wohnungen (siehe Grafik). Damit zeigt sich ein erstes positives Signal, denn Baugenehmigungen gelten als wichtiger Frühindikator für die Bautätigkeit.

Auch die Investitionsbereitschaft steigt wieder, getragen von besseren Finanzierungsbedingungen. Sparkassen-Präsident Ulrich Reuter sagte beim CEO-Round-Table im Max-Liebermann-Haus: „Die Investitionsbereitschaft im Wohnungsbau steigt langsam an. 2025 haben wir 55 Milliarden Euro neue Zusagen für Wohnungsbaukredite vergeben – ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem schwachen Zeitraum 2023/24.“ Die Branche profitiert derzeit von einem stabilen Zinsumfeld, konstanten Baupreisen sowie von den Bundesmitteln für Infrastrukturprojekte. Im Sondervermögen sind allein für den Wohnungsbau elf Milliarden Euro vorgesehen.

Für die Wirtschaft fließt das Kapital noch nicht dorthin, wo es am dringendsten gebraucht wird. „Investiert wird derzeit nicht überwiegend in Neubauten, sondern vor allem in Bestandsimmobilien“, so Sparkassen-Präsident Reuter. Dadurch bleibt der Aufschwung im tatsächlichen Neubau hinter den Erwartungen zurück.

Hinzu kommt: Die angespannte geopolitische Lage könnte den kleinen Aufschwung wieder zunichtemachen. Sollte der Krieg im Iran die Energiepreise deutlich ansteigen lassen, könnte dies die Inflation erneut antreiben – mit entsprechenden Folgen für Zinsen, Finanzierungskosten und Baupreise.

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Im Max-Liebermann-Haus wurde diskutiert, wie schnell mehr Wohnungen in Deutschland entstehen können. (Dirk Enters)

Bauverbandschef Tim-Oliver Müller machte deutlich, dass die Bauunternehmen deutlich mehr leisten könnten, wenn entsprechende Aufträge vorhanden wären. „Wir haben genug Kapazitäten und wir würden viel mehr bauen, aber viele Unternehmen müssen wegen fehlender Aufträge Kurzarbeit machen.“ Die wirtschaftliche Lage sei weiter angespannt: „Im vergangenen Jahr lagen wir beim Umsatzwachstum bei minus einem Prozent und in diesem Jahr kommen wir aus dem Tal heraus – mit einem sehr kleinen Wachstum.“

Weil der Bau zudem lange Vorläufe hat, steigt der Druck auf die Politik. Müller sagt: „Wir sehen ein zaghaftes Pflänzchen und ich erkenne die Initiativen des Ministeriums, aber wir brauchen endlich deutlich mehr Geschwindigkeit.“ Felix Pakleppa Hauptgeschäftsführer des Zentralverband Deutsches Baugewerbe weiß ähnliches zu berichten. Er betont: „Wir können die AfD noch kleinbauen in dieser Legislaturperiode, aber uns läuft die Zeit davon. Im Wohnungsbau haben wir einen Vorlauf von rund 22 Monaten zwischen der Baugenehmigung und dem fertigen Gebäude. Das heißt: Wir brauchen noch in diesem Jahr ein klares Signal.“

Martin Fecke, CEO der Planungssparte des Schweizer Baukonzerns BKW, fordert von der Politik mehr Tempo. „Die größten Verzögerungen entstehen durch die langsame Bearbeitung von Baugenehmigungen“, sagte er Table.Briefings. „Dagegen hilft nur mehr Personal in den zuständigen Behörden.“ Zudem seien die Anforderungen stetig gewachsen. „Die Zahl der Bauvorschriften und Normen hat sich in den vergangenen 30 Jahren vervielfacht“, sagt Fecke. Helfen könnten dabei digitale Planungsmethoden und standardisierte Schnittstellen, die für Effizienz und Planungssicherheit sorgen.

Doch auch die Baubranche selbst könnte für mehr Tempo sorgen, meint Fecke. „Es beschleunigt die Planung sehr, wenn wichtige Prozesse gebündelt werden können, weil alle Planer von Beginn an einem Tisch sitzen.“ Strukturen wie die BKW, die viele zuvor eigenständige Architektur- und Ingenieurbüros übernommen hat, bieten aus seiner Sicht viele Vorteile. „Größere Büros und Netzwerke, die Architektur, Ingenieurleistungen, Gebäudetechnikplanung und Landschaftsplanung aus einer Hand bieten, können die regulatorischen Anforderungen schneller erfüllen.“

Die eigentliche Bauphase könne vor allem durch serielles Bauen beschleunigt werden, sagt der Ingenieur – also durch vorgefertigte Gebäudeteile, die fertig auf die Baustelle geliefert werden. „Wenn die Politik Standardisierung ermöglicht und regulatorische Hürden abbaut, entstehen durch Skaleneffekte Tempo und deutlich niedrigere Kosten.“

Wie groß der Wohnungsmangel ist, zeigen aktuelle Zahlen: 2025 werden voraussichtlich gerade einmal 205.000 Wohnungen fertiggestellt, wie aus einer aktuellen Studie des ifo-Instituts hervorgeht. In den darauffolgenden Jahren erwarten die Experten einen weiteren Rückgang, erst 2028 rechnen die Forscher wieder mit einem Anstieg auf 215.000 Einheiten (siehe Grafik). Zur Erinnerung: Das Ziel der Ampel-Koalition lag bei 400.000 Wohnungen pro Jahr.

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LEG: Gutes Ergebnis – aber Rückzug aus dem Neubaugeschäft

Die LEG, Deutschlands zweitgrößter Wohnungskonzern, hält sich beim Neubau von Wohnungen auch weiterhin zurück. „Wir sehen uns dazu derzeit nicht in der Lage“, sagte LEG-CEO Lars von Lackum bei der Jahrespressekonferenz am Donnerstag – und das trotz „eines weiteren Rekordergebnisses“, wie von Lackum berichtete. Auf 220 Millionen Euro seien die Gewinne aus dem operativen Geschäft im vergangenen Jahr gestiegen, rund zehn Prozent mehr als im Jahr davor. Die Kosten im frei finanzierten Bereich lägen für Neubauten jedoch so hoch, dass das Unternehmen nach Fertigstellung 18 bis 22 Euro pro Quadratmeter als Miete verlangen müsste.

Und doch werde das Unternehmen auch in diesem Jahr weiter wachsen – vor allem über höhere Mieten. 3,8 bis vier Prozent höhere Mieteinnahmen hat das Unternehmen für 2026 eingeplant. Zugleich fallen bis 2028 16.000 Wohnungen aus der Sozialbindung. Mieter müssen dann, so ließ die LEG bereits wissen, mit Mieterhöhungen von bis zu zwölf Prozent rechnen. Wo neben den Baukosten die Herausforderungen für die LEG liegen, lesen Sie hier. Horand Knaup

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CEO.Talk

Vattenfall-Chef warnt vor Investitionsstopp bei erneuerbaren Energien

Drei parallele Reformpakete der Bundesregierung drohen Milliardeninvestitionen in erneuerbare Energien und Speicher zu blockieren. „Es sind so viele Bälle in der Luft“, sagt Vattenfall-Deutschlandchef Robert Zurawski in der CEO-Edition des Podcast Table.Today. EEG-Reform, Netzpaket und die AgNes-Reform der Bundesnetzagentur laufen gleichzeitig – ihre Gesamtwirkung ist für Investoren nicht kalkulierbar. „Diese Unsicherheit muss schnellstmöglich raus.“

Besonders der geplante Redispatch-Vorbehalt trifft die Branche ins Mark. Wer künftig in überlasteten Netzgebieten Strom einspeist, soll bis zu zehn Jahre keine Entschädigung bei Abregelung erhalten. Zurawski nennt das ein „Damoklesschwert“: „Viele Investitionsentscheidungen würden nicht kommen.“ Der Bundesverband Erneuerbare Energie warnt, dass 15 bis 20 Prozent der Netzgebiete in Deutschland betroffen wären. Die SPD-Energiepolitikerin Nina Scheer hatte sich kritisch gegenüber dem Vorhaben gezeigt.

Zurawski plädiert für ein anderes Instrument: den Baukostenzuschuss. Den könne man von vornherein einkalkulieren, er steuere den Ausbau in die richtigen Gebiete – ohne jahrelange Unsicherheit. „Das verursacht keine große Unsicherheit, weil ich den von vornherein in meinen Business Case einkalkulieren kann.“

Auch beim Kapazitätsmarkt sieht Vattenfall einen Widerspruch. Zurawski hält das Instrument für zu komplex und zu teuer. Gleichzeitig könnten die geplanten AgNes-Reformen Pumpspeicherkraftwerke mit höheren Netzentgelten belasten. „Ich belaste ein vorhandenes Instrument für Flexibilität und führe gleichzeitig einen Kapazitätsmarkt ein – das macht keinen Sinn.“ Vattenfall betreibt mit 2,8 Gigawatt über 40 Prozent der deutschen Pumpspeicherkapazitäten und plant ein weiteres Werk in Thüringen mit 500 Megawatt.

Bei der Offshore-Windkraft zeige sich das gleiche Muster: Unsicherheit bremst Investitionen. Im vergangenen Jahr gab es für eine Ausschreibung kein einziges Gebot. Zurawski verweist auf gestiegene Investitionskosten – teilweise 40 Prozent Preisanstieg seit 2021 – und Kannibalisierungseffekte zwischen den Windparks in der Nordsee. Vattenfalls eigener Offshore-Windpark Nordlicht mit 1,6 Gigawatt, der zweitgrößte weltweit, wird ohne direkte Förderung gebaut. Baubeginn ist dieses Jahr, Inbetriebnahme 2028.

Ob das Ziel von 80 Prozent erneuerbaren Energien bis 2030 noch erreichbar ist und wie er zu Atomkraft steht, hat Vattenfall-Deutschlandchef Zurawski Table-Redakteur Malte Kreutzfeldt in der CEO-Edition des Podcast Table.Today erklärt.

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Martin Suter: Die neuen Kult-Kolumnen aus der Business Class
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CEO.News

440 Milliarden Euro Wertschöpfungspotenzial durch Künstliche Intelligenz

Google hat in Berlin sein erstes KI-Zentrum in Deutschland eröffnet. Das Google AI Center soll Grundlagenforschung, Unternehmensanwendungen und gesellschaftlichen Dialog unter einem Dach bündeln. Eine vom US-Konzern beauftragte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) beziffert das KI-Wertschöpfungspotenzial für Deutschland auf 440 Milliarden Euro bis 2034.

Die Zahl setzt sich aus zwei Säulen zusammen:

  • 330 Milliarden Euro entstehen durch Produktivitätssteigerung – etwa wenn KI in der Fertigung Qualitätskontrollen automatisiert oder in der Verwaltung Genehmigungsprozesse beschleunigt.

  • Die verbleibenden 110 Milliarden Euro entfallen auf Innovationseffekte.

Dabei handelt es sich nicht um jährliche Effekte, sondern um die kumulierte Summe in den kommenden acht Jahren. „Eine neue Wertschöpfungskette rund um KI entsteht mit neuen Rechenzentren und neuen Anwendungen – und gleichzeitig kann KI in fast allen Bereichen von Unternehmen und öffentlicher Verwaltung die Produktivität erhöhen“, sagte Philipp Justus, Googles Deutschland-Chef.

Der Digitalminister milderte bei der Eröffnungsveranstaltung Souveränitätsbedenken. „Digitale Souveränität heißt nicht, dass man alles alleine macht“, so Karsten Wildberger. Deutschland müsse aber gleichzeitig aus eigener Kraft in Cloud, KI-Lösungen und Start-ups investieren. Regulierung müsse Innovation mehr Raum lassen – bei aller Sicherheitspflicht gegenüber der Technologie. Alex Hofmann

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Energiepreise: Reiche behält sich Maßnahmen gegen Benzinabzocke vor

Die steigenden Energiepreise infolge des Iran-Kriegs rufen die Bundesregierung auf den Plan. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zeigte sich zurückhaltend, will den explodierenden Spritpreisen aber notfalls mit kartellrechtlichen Maßnahmen begegnen. „Wir werden alles prüfen, dass nicht eine Situation ausgenutzt wird, die sich an den Märkten abbildet, aber nicht in dieser Höhe“, sagte Reiche im Podcast Table.Today. Darüber sei sie mit dem Bundeskartellamt im intensiven Austausch.

Außerdem spricht sie sich für eine strategische nationale Gasreserve jenseits der Marktentwicklung aus. „Das ist ein Thema, mit dem wir uns beschäftigen. Wir denken darüber nach, wie eine solche Krisenvorsorge jenseits der Märkte organisiert werden kann.“ Reiche betonte aber auch, dass es aktuell keine Knappheiten gebe: „Wir kommen gut durch diesen Winter.“ Die Absicherung durch Pipeline-Gas aus Norwegen, den Niederlanden und Belgien führte dazu, dass es keine Knappheiten gebe. Von politischen Schnellschüssen riet sie ab.

Reiche hatte nach den Angriffen auf den Iran und nach der Schließung der für den Öl- und Gashandel bedeutenden Straße von Hormus den Krisenmechanismus reaktiviert. Zudem setzte sie erneut die Taskforce Energie ein, die nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gebildet wurde. Das Gremium soll die Lage mehrfach am Tag diskutieren und beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen ableiten, sagte Reiche. Michael Bröcker und Florian Fischer

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Flightradar zeigt aktuelle Flurouten

Iran und der Welthandel: Luftfrachtverkehr beeinträchtigt und teurer

Luftraumsperrungen, geschlossene Flughäfen, Flugausfälle und reduzierte Kapazitäten – der Krieg im Nahen Osten trifft nicht nur den Luftfrachtverkehr in und aus der Region. Auch die Strecke Europa – Südostasien ist beeinträchtigt. Sie wird auf enge Korridore beiderseits des Persischen Golfs umgeleitet. „In Teilen Asiens entstehen erste Frachtstaus, und zeitkritische Warenströme nach Europa und in die Vereinigten Staaten spüren die Auswirkungen als Erste“, so eine Sprecherin des Logistikdienstleisters Rhenus zu Table.Briefings. „Das führt zunehmend zu höheren Frachtraten und kurzfristigen Engpässen bei der Verfügbarkeit in bestimmten nachgelagerten Märkten.“

Acht Flughäfen in der Region kämpfen laut Flightradar24 aktuell mit „Major Problems“, darunter Dubai, Doha, und Abu Dhabi, aber auch Riad und Teheran. Einige sind derzeit auch noch ganz geschlossen. Lufthansa Cargo fliegt nach eigener Aussage viele davon bis voraussichtlich Mitte März nicht an.

Die Kapazitäten auf der Route Europa – Asien seien „um 40 Prozent niedriger als vor einer Woche“, so Harald Kostial, Leiter der Luft- und Seefracht des österreichischen Logistikers Gebrüder Weiss im ORF. Die Südroute über die Türkei, den Irak und den Iran ist gesperrt. Der Verkehr verlagert sich auf zwei Korridore – einen über Ägypten und Saudi-Arabien und einen über Zentralasien, Usbekistan, Turkmenistan, Georgien und Aserbaidschan. Dieser Weg geriet zusätzlich unter Druck, als in der aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan am Donnerstag Drohnen einen Flughafen trafen. Zudem verfüge dieser Transkaspische Transportkorridor nur über begrenzte Kapazitäten. „Einzelne Abschnitte sind bereits stark ausgelastet. Sollte sich ein deutlich höheres Transportvolumen auf diese Route verlagern, kann dies mittelfristig zu Engpässen führen“, so die Rhenus-Sprecherin.

Es dauert länger und kostet mehr: „Umroutungen können vereinzelt zu leicht verlängerten Flugzeiten führen. Auf der derzeit genutzten Routenführung vermeiden wir die Krisenregion“, erklärt Jan Paulin, Sprecher von Lufthansa Cargo, im Austausch mit Table.Briefings. Was die Kosten angeht, rechnet der dänische Logistikkonzern DSV mit „Volatilität der Frachtraten“ und „Aufwärtsdruck“ durch Angebotsknappheit, Kriegsrisikozuschläge und steigende Treibstoffkosten. Charter-Frachtflüge von Asien nach Europa, die normalerweise rund 500.000 US-Dollar kosten, würden derzeit laut Harald Kostial von Gebrüder Weiss für bis zu 700.000 US-Dollar gehandelt. Nina Anika Klotz

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Luftverkehrssteuer-Senkung: Airlines drängen auf Umsetzung

Die Bundesregierung hatte im November 2025 im Koalitionsausschuss beschlossen, die Luftverkehrssteuer zum 1. Juli 2026 wieder auf das Niveau vor der Erhöhung vom 1. Mai 2024 zu senken. Konkret soll die Abgabe von 15,53 Euro auf 12,48 Euro pro Fluggast für Kurzstrecken, von 39,34 Euro auf 31,61 Euro für Mittelstrecken sowie von 70,83 Euro auf 56,91 Euro für Langstreckenflüge zurückgeführt werden.

Doch obwohl die Entscheidung politisch bereits steht, liegt bislang kein entsprechender Gesetzentwurf vor. Airlines betonen, dass Preisanpassungen erst nach einer gesetzlichen Festlegung möglich sind und Tickets derzeit weiterhin mit der höheren Steuer verkauft werden. Condor-CEO Peter Gerber sagte Table.Briefings, dass die Branche auf schnelle Klarheit angewiesen sei, damit die geplante Entlastung rechtzeitig bei den Verbrauchern ankommt. Alexander Wiedmann

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Industrial Accelerator Act: EU plant strengere Herkunftsvorgaben für Ausschreibungen

Die EU-Kommission möchte mit dem Industrial Accelerator Act (IAA) erstmals verbindliche Local-Content-Vorgaben für öffentliche Aufträge einführen. Quoten von 25 Prozent für kohlenstoffarmen Stahl und Aluminium sowie fünf Prozent für Zement sind vorgesehen. Zement und Aluminium müssen zudem aus europäischer Produktion stammen. Kommunen und Stadtwerke befürchten, dass eine „Made in the EU“-Pflicht öffentliche Beschaffungen verteuern und verzögern könnte. Auch die Energiewende könnte dadurch langsamer werden, da es für manche Komponenten bislang nur wenige europäische Anbieter gibt.

Gleichzeitig drohen Unternehmen umfangreiche neue Nachweispflichten über die Herkunft ihrer Produkte. Besonders kleine und mittelständische Betriebe müssen künftig detailliert belegen, welcher Anteil der Wertschöpfung aus der EU stammt. Laut DIHK rechnen 55 Prozent der Unternehmen mit zusätzlichem bürokratischem Aufwand. Die Industrie- und Handelskammern erwarten deshalb einen starken Anstieg bei Ursprungszertifikaten. Kritiker warnen, dass die komplexen Regeln dazu führen könnten, dass Unternehmen EU-Anteile vor allem rechnerisch optimieren, ohne dass die europäische Industrie tatsächlich stärker profitiert. Welche weiteren konkreten Folgen die Quoten für Unternehmen haben werden, lesen Sie im Europe.Table. Till Hoppe und Manuel Berkel

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Klimaschutz: Wie Telekom und Co. ihre Scope-3-Emissionen senken wollen

Die vier großen Telekommunikationsunternehmen in Deutschland wollen ihre schwer beeinflussbaren Scope-3-Emissionen, also solchen aus Lieferketten und der Nutzung ihrer Produkte, vor allem durch Kreislaufwirtschaft, nachhaltigen Einkauf sowie Wiederverwendung und Aufbereitung von Geräten senken. Telekom und Vodafone setzen dabei stärker auf strukturelle Veränderungen im Geschäft und haben ihre direkten Emissionen bereits um über 90 Prozent reduziert. Telefónica und besonders 1&1 arbeiten stärker mit Kompensation und liegen bei der Reduktion hinter den Wettbewerbern.

Langfristig streben zumindest Telefónica, Telekom und Vodafone bis 2040 Klimaneutralität auch bei Scope-3-Emissionen an. Wichtige Maßnahmen sind Recyclingprogramme, wiederaufbereitete Smartphones, mehr recyceltes Material und Initiativen mit Lieferanten zur Dekarbonisierung. Neben ökologischen Vorteilen erwarten die Unternehmen auch wirtschaftliche Effekte, etwa geringere Materialkosten, wobei der Erfolg teilweise von externen Faktoren wie der Energiewende abhängt. Mehr dazu lesen Sie im ESG.Table. Nicolas Heronymus

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CEO.Analyse

China: Wie das Land den Sprung zum neuen Wohlstandsmodell schaffen will

Mit dem Nationalen Volkskongress stellt Chinas Führung jedes Jahr die politischen und wirtschaftlichen Weichen für die kommenden Jahre. Besonders große Bedeutung hat in diesem Jahr der Entwurf des 15. Fünfjahresplans, der die strategische Ausrichtung der Volksrepublik bis zum Ende des Jahrzehnts prägen soll. Zusammen mit dem Arbeitsbericht von Premierminister Li Qiang gibt er einen Überblick darüber, wie Peking Wirtschaft, Industrie und Außenpolitik neu ausrichten will – und welche Entwicklungen Europas Politik und Wirtschaft dabei erwarten könnten.

Zum Auftakt des Volkskongresses zeichnet Chinas Führung das Bild einer Wirtschaft im Übergang. Das Wachstumsziel von 4,5 bis fünf Prozent für 2026 – der niedrigste Zielkorridor seit 1991 – signalisiert eine Phase vorsichtiger Steuerung. Zwischen schwacher Binnennachfrage, geopolitischen Spannungen und einem weiterhin angeschlagenen Immobiliensektor stellt sich die Regierung auf moderateres Wachstum ein. Zugleich versucht sie, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt durch eine Phase struktureller Transformation zu führen.

Der Arbeitsbericht von Premierminister Li Qiang und der Entwurf des 15. Fünfjahresplans machen deutlich, wie schwierig dieser Übergang ist. Zwar betont Li die „bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit“ der chinesischen Wirtschaft, doch zugleich verweist er auf wachsende externe Risiken und strukturelle Probleme im Inland. Das globale Wachstum bleibe schwach, geopolitische Spannungen nähmen zu, während Multilateralismus und freier Handel unter Druck gerieten.

Im Inland bleibt vor allem die schwache Nachfrage ein Problem. Vor diesem Hintergrund setzt die Regierung erneut auf den Binnenkonsum. Ein 250-Milliarden-Yuan-Sonderfonds für Alt-gegen-neu-Tauschprogramme soll Impulse geben. Doch die Regierung wolle etwa durch Bürgschaften und Risikokompensationen für Dienstleister auch längerfristige Konsumanreize setzen, so Corinne Abele, Leiterin des Außenwirtschaftsbereichs von Germany Trade & Invest (GTAI) in Shanghai. „Man möchte nicht nur subventionsgetriebene Konsumzyklen wie im letzten Jahr“, schreibt Abele auf Anfrage von Table.Briefings.

Der strategische Fokus der Wirtschaftspolitik liegt weiterhin auf technologischer und industrieller Stärke. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen landesweit um mindestens sieben Prozent jährlich steigen. Industrielle Modernisierung und Hochtechnologien stehen im Zentrum der wirtschaftlichen Zukunftsstrategie. Gesellschaftliche Herausforderungen wie der demografische Wandel spielen im Plan eine deutlich nachgeordnete Rolle.

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Auch die deutsche Wirtschaft in China stellt sich auf eine Technologieoffensive ein: „Es sind die Zukunftsfelder und Innovationen, die maßgeblich die weitere Entwicklung der chinesischen Wirtschaft bestimmen werden“, kommentiert Oliver Oehms, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in Nordchina, den Geschäftsbericht des Premiers. Viele Bestrebungen seien langfristig angelegt. „Für unsere Mitgliedsunternehmen bedeutet das, dass kurzfristige Impulse zur Belebung des Binnenmarkts kaum zu erwarten sind.“

Gleichzeitig verfolgt China eine aktive Handelspolitik. Exportmärkte sollen stärker diversifiziert und neue Handelsformen wie digitaler Handel, grüner Handel und grenzüberschreitender E-Commerce gezielt gefördert werden. Internationale Logistiknetzwerke und Übersee-Lager für den Onlinehandel gewinnen dabei an Bedeutung. Gerade diese Entwicklungen werden in Europa zunehmend kritisch gesehen, da günstige Produkte aus chinesischen Onlineplattformen bereits jetzt politischen Druck erzeugen.

Auch die internationale Investitionspolitik soll ausgeweitet werden. Während Peking mehr ausländische Investitionen ins Land holen möchte, unterstützt der Staat zugleich chinesische Unternehmen beim Aufbau internationaler Produktions- und Lieferketten. Rechtliche Schutzmechanismen und Risikokontrollen für Auslandsinvestitionen sollen dabei ausgebaut werden.

Ein zentraler Baustein dieser Strategie bleibt der Ausbau der Belt-and-Road-Initiative. Infrastrukturprojekte, Energiekooperationen und internationale Transportkorridore – darunter auch der Mittlere Korridor nach Europa – sollen weiterentwickelt werden. Gleichzeitig investiert China stärker in seine internationale Präsenz, etwa durch den Ausbau globaler Mediennetzwerke und die internationale Vermarktung kultureller Produkte.

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CEO.Presseschau

Spiegel Online

SAP im Umbruch: Wie KI Deutschlands Topkonzern bedroht

Der Aufstieg der künstlichen Intelligenz bedroht das Geschäftsmodell von SAP. Kunden könnten dank KI künftig ihre eigene Software entwickeln, was den Software-as-a-Service-Markt (SaaS) wie auch Konkurrenten wie Salesforce unter Druck setzt. SAPs Aktienkurs ist bereits stark gefallen. Der Konzern will mit der eigenen KI-Lösung "Joule" gegensteuern und seinen Datenschatz nutzen, um relevant zu bleiben.
Handelsblatt

Berater: Porsche Consulting löst sich von Konzern

Porsche Consulting, die Managementberatung des Autoherstellers, reduziert ihre Abhängigkeit vom VW-Konzern. Der Geschäftsanteil sank von rund 50 auf 30 Prozent. Gründe sind das Wachstum mit externen Kunden und geringere Beraterbudgets des Mutterkonzerns. Nach einem Umsatzrückgang 2024 auf 263 Millionen Euro und Stabilisierung 2025 wird für 2026 wieder zweistelliges Wachstum erwartet.
Financial Times

Axel Springer kauft Telegraph in einem Deal über 575 Millionen Pfund

Der Medienkonzern Axel Springer hat zugestimmt, den Telegraph für 663 Millionen Euro zu kaufen. Dieser unerwartete Schritt verhindert die geplante Übernahme durch den Eigentümer der Daily Mail. Dadurch gelangt eine der ältesten britischen Zeitungen in deutschen Besitz. Axel Springer konnte sich in nur drei Tagen mit RedBird IMI einigen und zahlte deutlich mehr als der Konkurrent DMGT.
tagesschau.de

Wird die Energiewende bei Unternehmen ausgebremst?

Pläne des Bundesenergieministeriums zur Neuregelung von Netzanschlüssen verunsichern Unternehmen, die in eigene grüne Stromproduktion investieren. Anstatt der Reihenfolge der Anträge sollen Netzbetreiber über Anschlüsse entscheiden. Dies könnte den Ausbau in Regionen mit bereits vielen Erneuerbaren-Anlagen erschweren und die Planungssicherheit durch den möglichen Wegfall von Entschädigungen reduzieren.
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CEO.Personnel

manager magazin

Ceconomy: Finanzvorstand Remko Rijnders soll CEO des Elektronikhändlers werden

Der Elektronikhändler Ceconomy bekommt im Sommer einen neuen Vorstandschef. CFO Remko Rijnders soll Kai-Ulrich Deissner nachfolgen, der sein Mandat aus persönlichen Gründen abgibt. Für Rijnders wird eine zentrale Aufgabe die Integration mit dem neuen chinesischen Mehrheitseigner JD.com sein, der knapp 60 Prozent der Ceconomy-Aktien hält.
Handelsblatt

Autoindustrie: Nio entlässt Deutschland-Chef nach historischem Absatztief

Der chinesische Elektroautohersteller Nio hat seinen Deutschland-Chef David Sultzer nach einem Absatzeinbruch entlassen. Im Januar wurde nur ein einziges Fahrzeug der Marke neu zugelassen. Seit dem Markteintritt im Oktober 2022 ist es bereits der vierte Wechsel an der Spitze der Deutschlandtochter. Die Verkaufszahlen fielen von 1263 Fahrzeugen im Jahr 2023 auf 325 im Jahr 2025.
boerse.de

Adidas verlängert Vertrag von Bjørn Gulden als Vorstandsvorsitzender und leitet Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats ein

Adidas verlängert den Vertrag von CEO Bjørn Gulden bis Ende 2030 sowie den von Personalvorständin Michelle Robertson bis Ende 2031. Zudem soll Nassef Sawiris auf Thomas Rabe als Aufsichtsratsvorsitzender folgen. Ian Gallienne und Mathias Döpfner werden für den Aufsichtsrat vorgeschlagen.
Financial Times

KPMG wählt den ehemaligen Australien-Chef Gary Wingrove zum nächsten globalen Leiter

KPMG hat Gary Wingrove, den ehemaligen Leiter des Australien-Geschäfts, zum neuen globalen Chief Executive ernannt. Er setzte sich gegen den britischen Chef Jon Holt durch. Wingrove, derzeit Global Chief Operating Officer, gilt als Architekt der Konsolidierungsstrategie des Unternehmens. Die Entscheidung muss diesen Monat noch vom Global Council der Firma ratifiziert werden.
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CEO.Finance

Donald Trump legt mit dem Krieg im Iran Deutschlands Schwäche offen

Der Krieg im Iran offenbart Deutschlands Abhängigkeit und Verletzlichkeit gegenüber globalen Krisen.

Die USA und Israel wollen mit massiven Luftangriffen das islamistische Regime im Iran zu Fall bringen. Das ist ein neuer Schock für die Weltwirtschaft, weil der Krieg den Schiffsverkehr an der Straße von Hormus zum Erliegen bringt. Da ein großer Teil des weltweiten Öl- und Gastransports durch die Meerenge kommt, steigen die Preise.

In Deutschland beklagt man, dass eine scheinbar endlose Kette von Schocks – die globale Finanzkrise, die Eurokrise, die Corona-Krise, der Ukraine-Krieg und jetzt der Iran-Krieg – keine Zeit zum Erholen lässt. Philip Lane, Chefvolkswirt der EZB, warnt schon davor, dass bei einem längeren Krieg die Inflation im Euroraum wieder steigen kann. Die Deutschen haben Angst vor hohen Benzinpreisen, sodass Politiker bereits die Spritpreisbremse reaktivieren wollen.

Aus geopolitischer Sicht hat der disruptive Donald Trump möglicherweise einen nicht gewinnbaren, kostspieligen Konflikt nach dem Muster Afghanistans vom Zaun gebrochen. Andererseits haben die USA unter Trump in kurzer Zeit wichtige Verbündete von Russland gekippt – unter anderem Baschar al-Assad in Syrien und Nicolás Maduro in Venezuela. Indien hat eingelenkt, kein russisches Öl mehr zu kaufen. Während Russland in einem ressourcen-aufreibenden Krieg mit der Ukraine kaum vorankommt, demonstrieren die USA eine beeindruckende militärische Schlagkraft. „Ihre Luftabwehr, Luftwaffe, Marine und Führung sind weg“, ließ Trump nach nur drei Tagen wissen.

Der Ölpreis (WTI) ist zwar um rund 15 Prozent gestiegen, aber das stört die USA nicht. Als Gegenmittel will Trump das US-Militär Tanker eskortieren lassen. Auch wenn der Ausgang des Iran-Abenteuers noch ungewiss ist, haben die Finanzmärkte schon Partei für die USA ergriffen. Während die europäischen und asiatischen Börsen eingebrochen sind, hat sich der US-Aktien-Markt als robust erwiesen. Der Dollar hat als globale Fluchtwährung gegenüber Euro und Yen an Wert gewonnen.

Die USA zeigen sich handlungsfähig, während man in Deutschland und Europa wieder einmal unvorbereitet ist. Donald Trump legt mit dem Krieg im Iran Deutschlands Schwäche offen. Deutschland ist verwundbar, weil überbordende Sozialausgaben und wuchernde Regulierung die Wirtschaft nach unten ziehen. Die Wiederherstellung der vernachlässigten Verteidigungsfähigkeit kann Deutschland nur mit Schulden finanzieren. Wer politisch stark und resilient sein will, braucht eine starke Wirtschaft. Das erfordert entschlossene Reformen, zu denen Deutschland leider noch nicht in der Lage ist.

Gunther Schnabl ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Thinktanks Flossbach von Storch Research Institute. In seiner Kolumne beleuchtet er regelmäßig Themen rund um die internationalen Finanzmärkte.

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CEO.Success

Nø Cosmetics: Vom Familien-Start-up zur festen Größe im Drogeriemarkt

Die 2017 gegründete Marke Nø Cosmetics hat sich innerhalb weniger Jahre vom familiengeführten Start-up zu einer etablierten Größe im Drogeriemarkt entwickelt, deren Umsatz im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegt. Die Produkte sind inzwischen in mehr als 6.000 Verkaufsstellen in der DACH-Region gelistet.

Vier strategische Faktoren lassen sich ausmachen:

  • Multi-Channel-Vertrieb: Nø Cosmetics setzt auf eine breit angelegte Vertriebsstruktur. Die Produkte sind in Drogeriemärkten wie dm oder Rossmann sowie im eigenen Online-Shop erhältlich. So werden Abhängigkeiten von einzelnen Absatzkanälen reduziert und gleichzeitig die Reichweite über unterschiedliche Zielgruppen hinweg erhöht.

  • Community-Fokus: Ein wichtiger Faktor ist die konsequente Einbindung der Community in die Produktentwicklung. „Jedes Produkt von Nø Cosmetics entsteht in der Community und dann erst im Labor“, erklärt Gründerin Caroline R. Kroll Table.Briefings. Kundinnen und Kunden würden nicht als klassische Zielgruppe verstanden, sondern als „Mitentwickler:innen“, die Einfluss auf Texturen, Prototypen, Farben und Naming haben. Monatlich gehen rund 100 konkrete Wünsche ein, die systematisch gesammelt und ausgewertet werden. Neben neuen Produkten entstehen so auch Optimierungen wie etwa XL-Größen. Der erste Produktlaunch des Jahres 2026 basiert vollständig auf Community-Feedback.

  • Familienunternehmen: Kurze Entscheidungswege und hohe Flexibilität prägen das familiengeführte Unternehmen. Bei Nø Cosmetics ist die gesamte Familie operativ eingebunden: Der Vater ist Co-Gründer, die kleine Schwester verantwortet Design und Art-Direction, die Mutter die Auftragsabwicklung. „Das funktioniert hervorragend, da jeder in seinem Business-Bereich tätig ist und dort agieren kann“, so Kroll.

  • Werteorientierung: Mit veganen Formulierungen und einer transparent kommunizierten Nachhaltigkeitspositionierung verfolgt das Unternehmen eine eindeutig definierte Markenstrategie. „Wir setzen auf nachhaltige Qualität statt kurzfristiger Trends“, erklärt Kroll. Diese klare Ausrichtung schafft eine eindeutige Identität und sorgt für Differenzierung im Regal.

Nø Cosmetics zeigt: Marken können heute nicht mehr nur im Labor oder durch aggressives Marketing entstehen – sondern auch im Dialog mit ihrer Community.

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