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Bildung

Startchancen-Programm führt zu Vermessung der Bildungsarmut

Bildungsforscher sind erfreut über das Kleingedruckte im Startchancen-Programm: Künftig wird der Zusammenhang zwischen schulischen Leistungen und sozialer Lage viel genauer untersucht. Dafür müssen die Länder aber erst mal die Ausgangslage an den Schulen erheben und überall Sozialindizes einführen. Eine bedarfsdifferenzierte Schulfinanzierung haben vor allem die Flächenländer bislang aber immer gefürchtet.

Von Holger Schleper

FDP: Noten first, ChatGPT second

Die FDP fordert eine bundesweite Notenpflicht ab der dritten Klasse. Die Länder reagieren gereizt auf diesen Vorstoß. Die Bildungsministerin der FDP solle sich um den Digitalpakt und Künstliche Intelligenz wie ChatGPT kümmern – und nicht um Zensuren für Drittklässler. Wann kommt die KI-Taskforce?

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Zurück zum Buch: CDU schaut nach Skandinavien

Skandinavien debattiert über die Digitalisierungsstrategie an Schulen. Die Bestandsaufnahme ist in Dänemark, Schweden und Norwegen ähnlich – zu viel Bildschirmzeit, zu wenig Lesezeit. Als Konsequenz setzt der Norden jetzt wieder verstärkt auf das Lernen mit gedruckten Büchern.

Von Holger Schleper

Durchbruch bei den Startchancen-Verhandlungen

Bund und Länder haben sich auf Eckpunkte für das Startchancen-Programm verständigt. Die Abkehr vom Königsteiner Schlüssel ist beschlossene Sache. Es ist aber noch offen, wie wirkungsvoll der eingeführte Sozialindex ist. Streitpunkte wie die Anrechenbarkeit von Landesprogrammen und auch die rechtliche Umsetzung sind weitgehend ausgeräumt.

Von Holger Schleper