Durch zu viele Bewerber, staatliche Eingriffe und Corona-Nachwehen bleibt der chinesische Arbeitsmarkt weiter unsicher. Erwerbstätige beschweren sich über ausbleibende Zahlungen und cholerische Chefs. Die Betroffenen reagieren mit Frustration und Trotz bis hin zur Arbeitsverweigerung.
Von Gregor Koppenburg
Die Europäische Union hat im Dezember ein Gesetz gegen marktverzerrende Staatssubvention verabschiedet. Es soll verhindern, dass üppig geförderte ausländische Unternehmen — besonders aus China — im europäischen Binnenmarkt einen Wettbewerbsvorteil haben. Der Schweizer Wettbewerbsrechtler Adrian Emch befürchtet, dass die Verordnung den EU-Firmen mehr schaden könnte als den chinesischen. Mit Emch sprach Frank Sieren.
Von Frank Sieren
Der neue Präsident im gespaltenen Nigeria, Bola Tinubu, erbt ein Land, das unter seinen Vorgängern wirtschaftlich geschwächt und unsicherer geworden ist. Nun steht er vor der Mammutaufgabe, Nigeria zurück in die Erfolgsspur zu bringen, meint der Afrika-Ökonom Robert Kappel in seinem Standpunkt.
Von Experts Table.Briefings
Chinas Wirtschaft soll in diesem Jahr um „rund fünf Prozent“ wachsen, verspricht der scheidende Premier Li zu Beginn des Volkskongresses. Die positive Überraschung: milde Töne gegenüber Taiwan. Die schlechte Nachricht: Kohle ist wieder im Kommen.
Von Frank Sieren