EU-Lieferkettengesetz: Strenge Regeln kommen
Der Kompromiss zum EU-Lieferkettengesetz ist umfassend. Auch Unternehmen in Deutschland müssen nun mit höheren Standards rechnen.
Von Leonie Düngefeld
Der Kompromiss zum EU-Lieferkettengesetz ist umfassend. Auch Unternehmen in Deutschland müssen nun mit höheren Standards rechnen.
Von Leonie Düngefeld
EU-Parlament, Rat und Kommission haben sich auf das EU-Sorgfaltspflichtengesetz geeinigt. Auf Druck des Rats werden Banken und Versicherer zunächst von der Richtlinie ausgenommen. Industrieverbände halten den Beschluss für einen Sargnagel für die internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Von Leonie Düngefeld
Im Juni 2021 setzte Deutschland die EU-Richtlinie gegen unfaire Handelspraktiken in der Lebensmittelkette mit einem eigenen Regelwerk um. Eine jetzt veröffentlichte Evaluierung des Gesetzes zeigt zwar Wirksamkeit bei der Zahlungsmoral der Käufer. Doch andere unlautere Vertragspraktiken stellt das aktuelle Regelwerk noch nicht unter Strafe.
Von Stefanie Pionke
Mit dem einheitlichen Lieferkettengesetz will die EU weltweit Menschenrechte stärken: Unternehmen sind nach den geplanten Regeln für ihre Geschäftskette, also auch Geschäftspartner des Unternehmens und teilweise auch für nachgelagerten Tätigkeiten wie Vertrieb oder Recycling, verantwortlich.
Von Redaktion Table
An agreement could be reached on Wednesday in the trilogue on the directive on corporate due diligence in the supply chain. The Council and Parliament still hold different positions, particularly on the issue of the coverage of financial service providers.
Von Caspar Dohmen
Beim Trilog zur Richtlinie für unternehmerische Sorgfaltspflichten in der Lieferkette könnte es am Mittwoch eine Einigung geben. Verschiedene Positionen vertreten Rat und Parlament vor allem noch bei der Frage der Erfassung der Finanzdienstleister.
Von Caspar Dohmen
Vier gewerkschaftliche und zivilgesellschaftliche Organisationen haben Arbeitsrechtsverletzungen in den Lieferketten internationaler Modeunternehmen in Pakistan aufgedeckt. Gravierende Probleme gibt es laut der Studie vor allem bei der Bezahlung.
Von Caspar Dohmen
Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) hat Lücken in der deutschen und europäischen Gesetzgebung zu Sorgfaltspflichten für Unternehmen im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft identifiziert.
Von Merle Heusmann
Ab 1. Januar 2024 fallen Firmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten unter das Lieferkettengesetz. Welche praktischen Maßnahmen ein Mittelständler treffen kann, zeigt das Beispiel des Pumpenherstellers Netzsch.
Von
Ein wirksames EU-Lieferkettengesetz könnte einen starken Anreiz für Unternehmen und Staaten gleichermaßen darstellen, Umwelt und Menschenrechte stärker zu schützen. Im besten Fall würde es globale Wirkung entfalten und ein „Race to the Top“ in Gang setzen.
Von Experts Table.Briefings