Chinas Stromsektor steht seit vergangenem Jahr verstärkt im Fokus. Zum einen startete die Volksrepublik im Sommer den Emissionshandel, der bislang nur den Stromsektor umfasst. Zugleich wurde das Land von einer heftigen Stromkrise heimgesucht. Viele der Ursachen liegen in der veralteten Struktur des Sektors. Diese hemmen auch die geplante Energiewende.
Von Christiane Kuehl
Zusammen gegen Chinas Teile-und-Herrsche: Nach jahrelangen Verhandlungen haben Australien und Japan das „Reciprocal Access Agreement“ abgeschlossen. Gleichgesinnte Staaten im Indo-Pazifik verstärken ihre Zusammenarbeit – und wollen sich so gegen Chinas rücksichtsloses Auftreten schützen.
Von Michael Radunski
Analysten und Industrievertreter gehen davon aus, dass Chinas Energiekrise sich noch lange hinziehen wird – vermutlich bis ins kommende Jahr hinein. Die Regierung hat zwar eilig Gegenmaßnahmen angekündigt. Die Ursachen der Krise sind indessen so komplex, dass sie kaum kurzfristig zu lösen sind.
Von Nico Beckert
Shenzhen ist die Welthauptstadt der E-Autos. Hier befindet sich auch die größte E-Tankstelle der Welt. Bis zu 5.000 Fahrzeuge können täglich aufgeladen werden. Zwar wird ein Großteil des chinesischen Stroms noch aus Kohle produziert, aber die Umwelt profitiert dennoch: Die Feinstaubbelastung konnte innerhalb einer Dekade drastisch gesenkt werden.
Von Frank Sieren