Zahlen kommen meist in China mit dem Zusatz „左右“ (links und rechts) – also einer „ungefähre“ Annäherung an die Wirklichkeit. Johnny Erling deckt auf, wie sich von Karl-Heinz Rummenigge bis IOC-Chef Thomas Bach, aber auch große Unternehmen und Investoren von Chinas Magie der großen Zahlen gepaart mit noch größeren Versprechungen immer wieder leichtgläubig in den Bann ziehen lassen.
Von
Polen und Ungarn sind im Streit über den neuen Rechtsstaatsmechanismus vor Gericht unterlegen. Vor allem Budapest drohen nun Finanzsanktionen. Ob die EU-Kommission noch vor der Parlamentswahl in dem Land das Verfahren einleitet, ist aber offen. Aus dem Europarlament kommt scharfe Kritik.
Von Eric Bonse
Frauenrechte und Gleichberechtigungsfragen sind in China Teil des öffentlichen Diskurses geworden. Der Staat pendelt zwischen Entgegenkommen und Repression, um dem wachsenden Unmut junger Frauen zu begegnen. Mit einem überarbeiteten Gesetz von 1992 will Peking etwa gegen sexuelle Belästigung vorgehen. Einer von „ausländischen Kräften“ gesteuerten, „radikal feministischen“ Bewegung wie MeToo werde der Staat sich jedoch niemals beugen.
Von Fabian Peltsch
Rund um das Neujahrsfest schenken sich Chinesen rote Umschläge mit Geld. Doch in der Praxis einer chinesischen Familie ist es gar nicht so einfach, die Klippen der gesellschaftlichen Konventionen unfallfrei zu umschiffen.
Von Redaktion Table
Nach etlichen Verzögerungen will die Kommission in zwei Wochen die Richtlinie zur nachhaltigen Unternehmensführung vorstellen. Obwohl sich Didier Reynders in vielen Punkten nicht durchsetzen konnte, wird die Verordnung deutlich über das deutsche Gesetz hinausgehen. Ein Überblick.
Von Charlotte Wirth