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Finanzen

Peking plant höhere Forschungsausgaben

Chinas Regierungschef Li Keqiang hat heute morgen in Peking die diesjährige Plenarsitzung des chinesischen Volkskongresses eröffnet. Die wichtigsten Punkte sind: Stärkere marktwirtschaftliche Reformen, Beschleunigung von Forschung und Entwicklung, Stärkung kleinerer Unternehmen, mehr Binnenkonsum, Ausbau der Belt and Road Initiative (BRI). Gleichzeitig will China seinen Militärhaushalt in diesem Jahr um 6,8 Prozent steigern. Das sind 0,1 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Zudem will Peking den Spielraum des Parlaments in Hongkong weiter einschränken.

Von Frank Sieren

Digitales Zentralbankgeld – Wer zögert, hat verloren

Die chinesische Regierung ist in den vergangenen Jahren bei der Einführung des digitalen Zentralbankgeldes weit vorangeschritten. Europa sollte nicht noch mehr Zeit verlieren und den Euro schnell digitalisieren – und zwar genau wie die Chinesen in einem ersten Schritt als Interbanken-Standard der EZB, den die Geschäftsbanken dann an Endkunden weitergeben können.

Von Redaktion Table

Die Grenzen der amerikanischen Erholung

Der Kontrast der wirtschaftlichen Erholung zwischen den USA und China ist nach ihren Lockdowns deutlich im Dienstleistungssektor spürbar und könnte der USA eine V-förmige Erholung der Wirtschaft, so wie Chinas Wirtschaft sie derzeit vorlebt, im Weg stehen. Roach sieht Chinas bisherige Krisenstrategie im Vorteil.

Von Ning Wang

Tech-Einhörner: IPO gern in Shanghai

Auch 2021 wollen wieder chinesische Technologiefirmen an die Börse. Statt New York werden vor allem KI-Firmen aber wohl Shanghai auswählen. Sie sind in den USA wegen ihrer Gesichtserkennungs-Technologie umstritten. Möglich sind auch Börsengänge von Didi Chuxing oder Teilen von TikTok-Konzernmutter Bytedance.

Von Christiane Kuehl