China will als erste große Volkswirtschaft eine staatliche Digitalwährung einführen. Konzerne wie Alibaba, Tencent oder JD.com unterstützen die Einführung. Erste Tests laufen bereits. Peking verfolgt ein großes Ziel: Der E-Yuan soll zur neuen Weltwährung aufsteigen. Doch noch stößt das Projekt an seine Grenzen. Eine Übergangslösung könnte den Weg bereiten.
Von Frank Sieren
Mit dem „Aufhol-Paket“ gibt der Bund eine Milliarde Euro, um Lernlücken bei Schülern zu schließen, die während der Pandemie entstanden sind. Doch das Paket entpuppt sich als Finanzspritze für die Länder. Anders als geplant kann Berlin keinen Einfluss auf die Verwendung der Mittel nehmen. In einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe ringen nun Beamte von Bildungsministerin Anja Karliczek darum, dass nicht alles versickert. Was sind ihre Pläne und wie aussichtsreich sind sie?
Von
Während der Corona-Epidemie hat der chinesische Staat den Lokalregierungen Kredite auf Rekordniveau ermöglicht. Damit sollen sie Infrastrukturprojekte bezahlen und so die Konjunktur ankurbeln. Dadurch ist Chinas Wirtschaft zwar wie gewünscht gewachsen. Die Schuldenlast allerdings auch. Sie übersteigt – je nach Rechenweise – im Verhältnis zum BIP sogar die Verbindlichkeiten der USA. Doch China hat einige entscheidende Vorteile.
Von Frank Sieren
China hat ankündigt, seine gigantischen Devisenreserven in Zukunft stärker in grüne Anlagen zu investieren. Ein Umdenken ist dringend notwendig, denn bisher spielten Nachhaltigkeitsüberlegungen bei den Investitionsentscheidungen kaum eine Rolle. Gerüchten zufolge will der größte Fonds nun sogar 19 Milliarden US-Dollar in den Ölriesen Saudi Aramco investieren. Derzeit gestaltet es sich für Staatsfonds weltweit noch schwierig, auf grüne Anlagen umzusteigen: Deren Profitabilität ist unsicher und das Umsteuern ist mit Kosten verbunden.
Von Nico Beckert