China hat eine Anlage zur Verglasung von Atommüll in Betrieb genommen. Die Technologie soll helfen, das Problem der Endlagerung zu lösen. Peking spricht von einem Durchbruch. Doch westliche Wissenschaftler sind skeptisch und warnen vor den Risiken.
Von Frank Sieren
Die hohen Energiepreise bleiben das dominierende Thema politischer Debatten. Auch beim jüngsten Treffen der Eurogruppe wurde erneut der Ruf nach Gegenmaßnahmen laut. Rechtsexperten warnen derweil vor nationalstaatlichen Alleingängen.
Von Timo Landenberger
Es sei allerhöchste Zeit, die Finanzierung fossiler Brennstoffe zu beenden, schreiben Werner Hoyer und John Murton im Standpunkt. Damit die Klimawende gelingen könne, brauche es ab sofort weltweite Solidarität und internationale Investitionen in saubere Energien.
Von Redaktion Table
Die internationale Energie-Agentur IEA hat für China einen Fahrplan zur Klimaneutralität ausgearbeitet. Solarenergie wird demnach ab 2045 die Nummer Eins, der Kohleverbrauch muss bis 2060 auf ein Fünftel schrumpfen. Gefragt sind mehr Effizienz und ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien. Es sollen auch Technologien hinzukommen, die es heute noch gar nicht gibt. Das alles kostet viel Geld. Die IEA glaubt aber, dass China in der Lage ist, den Übergang sogar noch schneller zu schaffen.
Von Christiane Kuehl
Auch Salz schmilzt, wenn es heiß genug wird – und eignet sich dann als Träger für Kernbrennstoff. China sieht hier eine Technikalternative für künftige Atommeiler. Der Durchbruch ist dem Flüssigsalzreaktor zwar alles andere als gewiss. Er hat jedoch verblüffende Vorteile.
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