China sieht sich derzeit mit einer erheblichen wirtschaftlichen Herausforderung konfrontiert. Die Regierung in Peking kämpft mit dem enormen Druck der steigenden Arbeitslosigkeit, insbesondere unter jungen Menschen. Allein in diesem Sommer werden 10,7 Millionen neue Hochschulabsolventen auf den Arbeitsmarkt drängen. Sollte die Regierung keine effizienten Maßnahmen ergreifen, um den wirtschaftlichen Abschwung umzukehren, wird die Jugendarbeitslosigkeit, die bereits einen historischen Höchststand erreicht hat, in diesem Jahr voraussichtlich noch deutlich weiter steigen.
Von
Das Ausland übt auf Chinas Elite weiterhin hohe Anziehungskraft aus – vor allem fürs Studium. Der Staat fördert das zwar, will die jungen Leute nach dem Abschluss aber zurück in der Heimat sehen. Er will den Eindruck vermeiden, dass andere Länder im Gesamtbild besser seien als China.
Von Redaktion Table
Modernisierung, Öffnung und Digitalisierung haben fast alle Bereiche Chinas in kaum einer Generation umgekrempelt. Nur die offizielle Sprache und Propaganda der Volksrepublik entzog sich allen Reformen. Sie ist aggressiv, ideologisiert und verkrustet. Seit Amtsantritt von Parteichef Xi Jinping ist sie noch stereotyper geworden.
Von
Präsident Xi Jinping will die Armut weiter bekämpfen. Dazu sollen auf der einen Seite Marktreformen helfen. Ebenso wichtig ist ein gleichberechtiger Zugang zu Bildung. Insgesamt gilt das Ziel des allgemeinen Wohlstands inzwischen als greifbar nahe.
Von Redaktion Table