25 Millionen Arbeitsplätze, und das jedes Jahr. Mit diesem enormen Bedarf rechnet Entwicklungsministerin Svenja Schulze für den afrikanischen Kontinent. Doch wie sollen so viele Menschen überhaupt ausgebildet werden? Deutsche Unternehmen packen das Problem an der Wurzel an.
Von Harald Prokosch
Die Afrika-Strategie des BMZ enthält positive Ansätze. Sie ersetzt aber keine Strategie der Regierung, die neben Entwicklung auch Bildung und Arbeitsmarkt sowie Sicherheit und Energie umfasst.
Von Experts Table.Briefings
Offiziell vertritt die chinesische Regierung die Haltung, sich der Welt gegenüber zu öffnen. Tatsächlich aber hat sie auf zahlreichen Ebenen ein Decoupling vom Westen in Gang gesetzt, das die Volksrepublik wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich immer weiter vom Rest der Welt distanziert. Ein gewollter Nebeneffekt ist der stetig wachsende Nationalismus.
Von Marcel Grzanna
Nach Druck von mehreren Seiten begann in den USA seit 2020 die Schließung der umstrittenen Konfuzius-Institute. Mehr als 100 der Sprach- und Kultureinrichtungen stellten ihre Arbeit in den vergangenen Jahren offiziell ein. Nun sind offenbar teilweise zurück – lediglich mit neuem Namen und neuer Anmutung.
Von Amelie Richter
Ein Bachelor-Studium in Sinologie dauert durchschnittlich sechs Fachsemester, also drei Jahre. Nun geht auch die Corona-Pandemie ins dritte Jahr. Mit Ende dieses Sommersemesters werden Sinologen und Sinologinnen fertig, die die Volksrepublik nie selbst gesehen haben. Wie gehen die Studierenden damit um?
Von Amelie Richter
Die chinesische Zentralregierung warnt die neue Regierung, politischen Dissens in Hongkong zu unterschätzen. Die Bewegung sei nicht tot. Um der demokratischen Opposition langfristig den Zahn zu ziehen, reformiert die Stadt ihr Bildungssystem. Künftig wird Staatsbürgerkunde ein Prüfungsfach, in dem die Bedeutung der nationalen Sicherheit zentraler Lehrinhalt wird.
Von Marcel Grzanna