In Brandenburg setzt man in der Wissenschafts- und Hochschulpolitik auf Kontinuität. Akzente will die künftige SPD-BSW-Regierung bei Arbeitsbedingungen an Hochschulen setzen. Auch personell könnte es mit Manja Schüle als Wissenschaftsministerin weitergehen.
Von Nicola Kuhrt
Laut des Open Transfer Index des Stifterverbands, dessen Ergebnisse zum ersten Mal in einer Studie vorgestellt werden, ist offene Innovation für Unternehmen ein Erfolgsfaktor. Fast ein Fünftel der F E-Ausgaben fließt in externe Zusammenarbeit.
Von Redaktion Table
Zwei Jahre hat ein deutsches Konsortium an einem frei verfügbaren Large Language Model gearbeitet, nun ist Teuken-7B von OpenGPT-X veröffentlicht. Der nächste Schritt: eine europäische KI-Infrastruktur. Ein Chatbot für die Öffentlichkeit ist nicht geplant.
Von Anne Brüning
Cem Özdemir hat sein Team für die Leitung des BMBF bestellt. Vor allem die Ernennung von Karl-Eugen Huthmacher zum neuen beamteten Staatssekretär freut die Wissenschafts-Community. Auch die Fördermittelaffäre will Özdemir weiter aufklären – dafür bat er aber um mehr Zeit.
Von Nicola Kuhrt
Zwei weitere FDP-Lücken im BMBF sind gefüllt: Stephan Ertner, derzeit Dienststellenleiter der Landesvertretung Baden-Württemberg, und Karl-Eugen Huthmacher, früherer Ministerialdirektor im BMBF, übernehmen die Posten von Judith Pirscher und Roland Philippi.
Von Redaktion Table
Die Interessensverbände der Industrieforschung laufen sich für den Wahlkampf warm. In einem Gespräch mit Unionspolitiker Jarzombek fordert die AIF eine Milliarde für angewandte Forschung. Der verspricht der Industrie mehr Mittel und eine Befreiung vom Besserstellungsverbot.
Von Tim Gabel
Um aus der „Middle Technology Trap“ herauszukommen, muss der Strategieprozess, der die Zukunft der Projektförderung schaffen soll, dringend überdacht werden. Sechs Leitlinien können helfen.
Von Experts Table.Briefings
Nach der endgültigen Entscheidung über die Abwahl von Metin Tolan sucht die Universität Göttingen einen neuen Präsidenten. Fraglich ist, ob die bisher zerstrittenen Gruppen sich auf eine gemeinsame Lösung einigen können. Oder ob Wissenschaftsminister Mohrs eingreifen muss.
Von Markus Weisskopf