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Weshalb der Kreml Aleksandar Vučić besser versteht als Brüssel

Ursula von der Leyen und António Costa empfangen Aleksandar Vučić am Dienstag zum Dinner. Dies, obwohl in Serbien hunderttausende Bürger und Studenten seit Monaten gegen den autoritären Präsidenten auf die Straße gehen und seinen Rücktritt fordern. Dušan Reljić fragt sich im Standpunkt, ob die EU-Spitze zumindest hinter geschlossenen Türen Klartext mit Vučić spricht.

Von Stephan Israel

Eine Strategie, die Innovation und Resilienz gemeinsam denkt

Eine gezielte wirtschaftspolitische Strategie sei nötig, um Europas Souveränität zu sichern, schreiben Hanna Hottenrott und Achim Wambach vom ZEW im Standpunkt. Die EU müsse die eigene Innovationskraft stärken, strategische Rohstoffabhängigkeiten reduzieren und resilientere Lieferketten aufbauen.

Von Experts Table.Briefings

Sondervermögen: Riesige Schritte in Richtung bessere Zukunft

Das geplante Sondervermögen zur Infrastruktur könnte das Wachstum ankurbeln, wenn es mit kluger Wirtschaftspolitik flankiert wird, schreiben Carl Mühlbach und Marina Guldimann vom Thinktank Fiscal Future. Auch die Lockerung der Schuldenbremse sei ein richtiger Schritt zu handlungsfähiger Finanzpolitik.

Von Experts Table.Briefings

Vorschlag für eine flexiblere Architektur der EU

Wie kann die EU trotz unterschiedlicher Interessen der Mitgliedstaaten langfristig handlungsfähig bleiben? Im Standpunkt skizziert Christian Calliess die Idee einer Kernunion, die sich über den EU-Binnenmarkt definiert. Staaten, die sich mehr Integration wünschten, könnten sich zu Pioniergruppen zusammenschließen.

Von Experts Table.Briefings

Mercosur: So strategisch wichtig ist das Abkommen

So umstritten das Mercosur-Abkommen ist, bietet es für beide Kontinente mehr Vorteile als Nachteile, sagt Wirtschaftsprofessorin Clara Brandi. Es gehe nicht nur um Zölle und Umweltschutz. Auch geopolitische Abhängigkeiten würden dadurch reduziert.

Von Experts Table.Briefings