Caspary-Nachfolge: Rainer Wieland ist am Zug

Daniel Caspary (CDU) ist aus dem Europaparlament ausgeschieden. Sein Ersatzkandidat hat bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg ein Direktmandat gewonnen, das er angenommen hat.

11. März 2026
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Rainer Wieland könnte als Nachrücker für Daniel Caspary wieder ins Europaparlament einziehen. (Kindermann 2020)
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Rainer Wieland, der 2024 aus dem Europaparlament ausgeschieden ist, könnte für Daniel Caspary nachrücken. Caspary war Anfang März deutsches Mitglied am Europäischen Rechnungshof geworden und hat sein Mandat niedergelegt. Der Ersatzkandidat auf der Landesliste der baden-württembergischen CDU für die Europawahl 2024 für Caspary wäre Bastian Schneider. Caspary hatte die deutsche CDU/CSU-Gruppe von 2017 bis Dezember 2025 geleitet.

Schneider hat sich aber für den Landtag entschieden. Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg an diesem Sonntag hat Schneider ein Direktmandat errungen, das er angenommen hat. Damit zieht für die Caspary-Nachfolge Platz fünf der Landesliste ins Europaparlament. Diesen belegt der langjährige Vizepräsident des EP, Rainer Wieland. Wieland muss sich nun entscheiden, ob er für die restlichen drei Jahre der aktuellen Wahlperiode nachrückt.

Wieland wurde nach seinem Ausscheiden aus dem Europaparlament Vorsitzender des Verbandes der Region Stuttgart. Sollte der 69-Jährige das Mandat ablehnen, käme Marie-Sophie Lanig zum Zug, die Platz sechs auf der Landesliste besetzt. Markus Grabitz

Letzte Aktualisierung: 27. März 2026