75 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente hat Russlands Invasion in die Ukraine im vergangenen Jahr verursacht. Durch den Krieg verursachte Landschaftsfeuer nahmen erneut stark zu. Die Ukraine will sich die sozialen CO₂-Kosten zurückholen.
Von Kai Schöneberg
Elektrifizierte Prozesswärme ist bei niedrigen Prozesstemperaturen bereits heute in vielen Anwendungen kostenmäßig konkurrenzfähig zu fossiler Wärme. Für mittlere Temperaturen müssen die Stromkosten weiter sinken und die CO₂-Preise steigen, zeigt eine neue Studie.
Von Nico Beckert
Die Klimaunion ist erstmals im CDU-Präsidium vertreten: Wiebke Winter wurde mit 67 Prozent ins Führungsgremium gewählt. Der im Vorfeld heftig umstrittene Antrag zum Klimaschutz wurde in der deutlich entschärften Version ohne große Debatte angenommen.
Von Malte Kreutzfeldt
Mit CO₂-Schuldenpapieren wollte PIK-Chef Edenhofer die Abscheidung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre marktreif und rentabel machen. Jetzt hat das PIK die Vorteile der Zertifikate errechnet. Experten äußern Kritik an dem Konzept.
Von Kai Schöneberg
Nach langem Streit sind Union und SPD weitgehend einig über die Eckpunkte zur GEG-Reform. Die Union scheint sich mit ihrer Forderung durchzusetzen, die 65-Prozent-Regel für erneuerbare Heizungsenergie zu streichen. Stattdessen soll eine Grüngasquote kommen.
Von Malte Kreutzfeldt und Nico Beckert
Wärmebatterien wandeln erneuerbare Energien in speicherbare Hitze und Dampf um und können fossile Energieträger in der Industrie ersetzen. Pilotprojekte in der Chemie-, Lebensmittel- und Zementindustrie zeigen ihre großen Potenziale.
Von Nico Beckert
Eine verpflichtende Grüngasquote für den Wärmesektor soll Teil der GEG-Novelle sein. Aus Sicht des ZVEI würde sie zentrale Elemente der Wärmewende konterkarieren, den Wirtschaftsstandort belasten und den Klimaschutz schwächen.
Von Sebastian Treptow und Mark Becker-von Bredow
In vier Wochen muss das Klimaschutzprogramm vorliegen und immer noch fehlen fünf Millionen Tonnen CO₂-Reduktion und etliche Milliarden für Investitionen. Wo die schwierigsten Maßnahmen herkommen sollen, ist hochumstritten. Und dann ist da noch das GEG.
Von Bernhard Pötter
Umweltorganisationen werfen Bundesumweltminister Schneider vor, mit seiner Forderung nach der Verlängerung von kostenlosen CO₂-Zertifikaten auf falsche Lösungen zu setzen. Der Minister will jedoch die Chemieindustrie durch angepasste Benchmarks entlasten.
Von Lukas Knigge