China.Table

Analyse

China Land-Seidenstraße

Schlägt die Land-Seidenstraße das Containerschiff?

Die Schienen-Seidenstraße spielt derzeit ihre Vorteile aus: Sie ist bisher nicht so von Containerstau betroffen wie der Seeverkehr. Kann sie die Frachter entlasten oder gar ablösen? Deutsche Logistiker glauben an eine steigende Bedeutung der Landestrecken zwischen China und Deutschland.

Von

Die wahren Ausmaße der Evergrande-Krise

Die drohende Evergrande-Pleite ist ein großer Stressest für Chinas Finanzsystem. Doch die Auswirkungen auf das Immobilien- und Finanzsystem des Landes werden überschaubar bleiben. Ein Zusammenbruch oder gar eine globale Finanzkrise drohen nicht. Doch der Fall legt die Schwachstellen der chinesischen Wirtschaft schonungslos offen.

Von Frank Sieren

"Die Schikane während der Coronazeit ist symptomatisch"

Noch immer sei nicht jedem klar, was eine chinesische Technologieführerschaft für deutsche Unternehmen bedeutet, betont Ludwig Veltmann, Geschäftsführer des Mittelstandsverbunds ZGV. Schon jetzt befinde sich der Mittelstand in der Rolle eines Bittstellers. Er fürchtet nicht nur um einen drastischen Verlust der Wertschöpfungstiefe hierzulande, sondern auch um die Stabilität der Demokratie in Deutschland. Das Gespräch mit Veltmann führte Marcel Grzanna.

Von Marcel Grzanna

E-Autos: Mit Subventionen zum Exporterfolg

China hat den E-Auto-Markt in den vergangenen fünf Jahren mit umgerechnet 4,3 Milliarden Euro subventioniert. Pro Fahrzeug sinken die Subventionen allerdings. Im Jahr 2023 sollen sie ganz auslaufen. Vieles deutet auf einen Erfolg dieser Form der Industriepolitik: Die Expansionspläne der chinesischen Autobauer belegen die Überzeugung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit.

Von Frank Sieren

Indo-Pazifik-Strategie: USA brüskieren EU

Einen "Meilenstein" nannte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen die Indo-Pazifik-Strategie aus Brüssel. Aber nur wenige Stunden vor deren Veröffentlichung nimmt ein US-geführter Sicherheitspakt dem Plan ordentlich den Wind aus den Segeln, verärgert Frankreich — und stellt die transatlantische Zusammenarbeit in Asien grundsätzlich infrage.

Von Amelie Richter

Neu in Peking unter Corona: "Es ist ein schwieriger Start"

Wer sich als Ausländer in China zu Hause fühlen möchte, benötigt soziale Kontakte. Für begleitende Partner oder Partnerinnen, die nicht berufstätig sind, gilt das noch mehr, wenn sie nicht in einen "Beijing Blues" hineinrutschen wollen. Vor Ort gibt es familiäre Netzwerke, die dabei helfen, das Heimweh zu vergessen. Doch nicht jeder fühlt sich wohl in seiner Haut, wenn er neue Menschen kennenlernen muss.

Von Marcel Grzanna

Alexander Graf Lambsdorff

"Beim CAI besteht Ergänzungsbedarf"

Der FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff fordert eine höhere Priorität für China auf der außenpolitischen Strategie der kommenden Bundesregierung. Auch eine Brüsseler Angelegenheit beschäftigt ihn: Das Investitionsabkommen CAI: Er fordert eine Nachverhandlung des Deals zwischen der Europäischen Union und Peking. Die Fragen von China.Table wurden schriftlich beantwortet. Weitere Interviews mit Spitzenvertretern der deutschen Politik vor der Bundestagswahl 2021 finden Sie hier.

Von Amelie Richter

EU-Verbot für Produkte aus Zwangsarbeit kommt

Die EU macht Ernst in Sachen Verbot von Produkten aus Zwangsarbeit: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kommt in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union Forderungen des Europaparlaments nach und kündigt einen Einfuhr-Bann an. Ein neues Chip-Gesetz soll den Block zudem unabhängiger von Asien machen. Von der Leyen präsentierte außerdem den neuen Namen für die geplante europäische Konkurrenz zur chinesischen Seidenstraße.

Von Amelie Richter

Baidu beeindruckt mit modernster Chip-Technik

Der chinesische Technikkonzern Baidu geht mit seinem neuen KI-Chip „Kunlun“ in die Massenproduktion. Es ist der erste 7-Nanometer-Chip aus China. Der Vorstoß ist Teil eines größeren Trends. Immer mehr Tech-Giganten wollen ihre Halbleiter selbst entwerfen. China will sich so auch unabhängiger von US-Technologie machen.

Von Frank Sieren

Grüne Mauer: Klimaspeicher aus Saxaul-Bäumen

In China soll bis 2025 jedes Jahr eine Fläche so groß wie Baden-Württemberg aufgeforstet werden. Das soll unter anderem dem Klimawandel größere CO2-Speicher entgegensetzen. Der Plan passt zwar zu Pekings Ziel, bis 2060 klimaneutral wirtschaften zu wollen, doch sein Ursprung geht viel weiter zurück.

Von Redaktion Table