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Analyse

Neuer Anlauf der WHO zur Erforschung des Viren-Ursprungs

Eine neue Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation will den Ursprung der Corona-Pandemie ergründen. Möglicherweise mit dabei: Christian Drosten. Die Laborthese steht zwar offiziell nicht im Mittelpunkt des Interesses – es geht eher um Genetik und Zwischenwirte. Dennoch erhoffen sich die Verantwortlichen neue Erkenntnisse. Öffnet sich China für das Sammeln von Proben?

Von

Meister der Überwachung will an die Börse

Mit Sensetime traut sich erstmals seit Beginn des Tech-Crackdowns wieder ein namhaftes chinesisches Start-up an die Börse. Weil das Unternehmen Überwachungssoftware anbietet, steht es im Ausland unter Druck. Doch auch Peking könnte der Firma das Leben erschweren

Von Redaktion Table

Banma: Startup für intelligente Auto-Software

Auto-Software-Entwickler wie das von Alibaba gestützte Start-up Banma werden für den Automarkt immer wichtiger. Denn das Auto der Zukunft ähnelt mehr und mehr einem rollenden, sehr komplexen Smartphone. Es definiert sich über die Software, die leicht drahtlos upgedatet werden kann. Chinesische Firmen sind auf diesem Gebiet sehr aktiv und erfolgreich.

Von Frank Sieren

Evergrande verpasst weitere Zahlungen

Was alle bereits wussten, bestätigt sich: Evergrande kann seine Kredite nicht bedienen. Die Immobiliengruppe verpasst ein Zahlungsziel nach dem anderen. Der Internationale Währungsfonds traut China jedoch weiterhin zu, die Lage ohne große Folgen für die Gesamtwirtschaft zu bewältigen. Die Auto-Sparte von Evergrande überrascht derweil mit einer Ankündigung.

Von

Wer Standards setzt, gibt die Richtung vor

Um seinem technischen Führungsanspruch gerecht zu werden, hat Peking die Macht der Standardsetzung erkannt. Neu veröffentlichte Richtlinien zeigen den zweigleisigen Ansatz aus Peking: Das heimische Normensystem soll vereinheitlicht und international mehr Bedeutung erlangt werden.

Von Amelie Richter

Industrie alarmiert: Strom bleibt bis Winter knapp

Analysten und Industrievertreter gehen davon aus, dass Chinas Energiekrise sich noch lange hinziehen wird – vermutlich bis ins kommende Jahr hinein. Die Regierung hat zwar eilig Gegenmaßnahmen angekündigt. Die Ursachen der Krise sind indessen so komplex, dass sie kaum kurzfristig zu lösen sind.

Von Nico Beckert

Manipulation zugunsten Pekings? Streit um IWF-Chefin

Kristalina Georgiewa ist Direktorin des Internationalen Währungsfonds. Ihr wird vorgeworfen, bei ihrer früheren Arbeit für die Weltbank ein Länderranking im Sinne Pekings manipuliert zu haben. US-Kongressabgeordnete und Ökonomen halten sie für nicht mehr tragbar und fordern ihren Rücktritt. Europäer nehmen sie hingegen in Schutz. Die Vorwürfe sind noch nicht aufgeklärt. Missbraucht Chinas Führung systematisch internationale Organisationen für seine Zwecke?

Von Felix Lee

Was meint Xi mit „friedlicher Wiedervereinigung“?

Taiwan liebt seine faktische Unabhängigkeit – auch wenn es sie nicht formal ausspricht. Chinas Präsident Xi lädt derweil wieder zur „friedlichen Wiedervereinigung“ ein und garniert sein Angebot mit scharfen Drohungen. Die Positionen passen weniger zusammen als jemals zuvor.

Von

Schönheit um jeden Preis

Chinesische Verbraucher:innen geben weltweit am meisten Geld für Schönheitsbehandlungen aus. Nach der Tech-, Nachhilfe- und Finanzbranche knöpft sich Peking nun auch die Schönheitsindustrie vor. Der Kommunistischen Partei missfällt so einiges am Streben der Menschen nach Schönheit.

Von Ning Wang

China diskutiert Verbrenner-Ausstieg

Auch in China ist der Verkehrssektor für hohe CO2-Emissionen verantwortlich. Zwar wird in der Volksrepublik über ein Enddatum für den Verkauf neuer Verbrenner debattiert. Doch bisher gibt es kein Ausstiegsdatum. Eine solche Maßnahme würde klimapolitisch auch wenig Sinn ergeben.

Von Nico Beckert