Table.Briefings

Analyse

E-Autos statt iPhones

Unter dem Namen Foxtron möchte der taiwanesische Apple-Zulieferer Foxconn E-Autos herstellen. Drei in Italien designte Prototypen hat das Unternehmen bereits vorgestellt. Die Autos sollen wie bei iPhones im Auftrag für andere Hersteller produziert werden, mit dem europäischen Hersteller Stellantis (Chrysler, Peugeot, Citroen, Fiat) gibt es schon ein Joint-Venture. Die ambitionierten Pläne könnten dank des technischen Knowhows und der finanziellen Mittel des Konzerns jedoch durchaus aufgehen.

Von Frank Sieren

Thüringer Datenschutzbeauftragter über Whitelist Microsoft Mundo

Whitelist: Microsoft flop, Mundo top

Frag-den-Staat hat die Übersicht des Thüringer Datenschützers Lutz Hasse öffentlich gemacht. Prominente Produkte sind dort zu finden. Bei vielen amerikanischen Anbietern senkt der oberste Datenschützer Deutschlands den Daumen, aber auch einige deutsche Anbieter überraschen negativ - selbst staatliche.

Von

"No-Covid"-Strategie bleibt bestehen

Fast überall lockern Regierungen derzeit trotz steigender Infektionszahlen ihre Corona-Maßnahmen. Nur China will seinen Kurs nicht ändern. Dabei wird es immer schwieriger, das Virus in Zaum zu halten, wie der jüngste Ausbruch zeigt.

Von Redaktion Table

Aiways 1

Aiways U5: China hat aufgeholt

Chinas E-Autobauer drängen zunehmend auf internationale Märkte. Unser Autor Christian Domke Seidel hat eine Testfahrt im Aiways U5 gemacht. Der SUV überzeugt grundsätzlich. Probleme gab es jedoch noch beim Crashtest, wo der Wagen nur drei von fünf Sternen erreichen konnte. Und auch bei der Digitalisierung hakt es noch. Und trotzdem: Die Marke Aiways ist erst vier Jahre alt und zeigt trotzdem, wie schnell die chinesischen Autobauer aufholen.

Von Redaktion Table

Ruth-Schimanowski

"Wir brauchen China-Kompetenz auch abseits der Sinologie"

Auch vor den Universitäten macht die Re-Ideologisierung der Volksrepublik keinen Halt. Wer als westlicher Forscher in China arbeiten will, sollte sich darauf einstellen — und muss sich bis zu einem gewissen Grad auch damit abfinden, meint Ruth Schimanowski. Sie ist die Leiterin der Pekinger Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Im CEO-Talk erklärt sie, warum chinesische Forscher der deutschen Wissenschaftslandschaft guttun und warum es eine Renaissance der Schulsprache Deutsch gibt. Das Gespräch führte Frank Sieren.

Von Frank Sieren

Im Sinne der Digitalkonzerne

Luxemburg beherbergt die Europazentrale von Amazon und wirbt intensiv um eine Ansiedlung von Google. In den Verhandlungen um neue EU-Regeln für die großen Plattformen hat sich das Land gegen allzu strenge Vorschriften für die Unternehmen gewehrt.

Von Till Hoppe

COP26: Zähe Verhandlungen um Artikel 6

Beim wichtigsten Thema der Weltklimakonferenz gibt es bislang wenig Fortschritte: den Verhandlungen über das „Paris Rulebook“, die Ausgestaltung des globalen Emissionshandels und Transparenzmechanismen. Auch einige der Erfolgsmeldungen der ersten COP-Woche entpuppen sich auf den zweiten Blick als wenig belastbar.

Von Lukas Knigge

Cookie-Banner: deutscher Sonderweg statt EU-Lösung?

Werbewirtschaft, Webseitenbetreiber, Verbraucher und Datenschützer verbindet eines: Keiner mag die Cookie-Banner, die allerorts vor Webseiten liegen. Nun könnte sich in Deutschland eine Lösung abzeichnen – doch auch die ist bereits umstritten.

Von Redaktion Table

Brüssel beobachtet China in der Arktis

Die Arktis spürt den Klimawandel bereits jetzt besonders stark. Mit dem schwindenden Eis wachsen Begehrlichkeiten in der Region: Pekings Aktivitäten im hohen Norden alarmieren Brüssel. Der EU-Sondergesandte für die Arktis, Michael Mann, schätzt das aktuelle Konfliktpotenzial aber als gering ein.

Von Amelie Richter

Globaler Kohleausstieg in Reichweite

Die Abkehr von fossilen Brennstoffen und ein gerechter Übergang zu grünen Technologien standen am Donnerstag im Mittelpunkt der Weltklimakonferenz (COP26). Besonders beim Kohleausstieg gab es Fortschritte – während der globale Treibhausgas-Ausstoß wieder fast das Vor-Corona-Niveau erreicht hat.

Von Timo Landenberger