Table.Briefings

Analyse

Null-Covid Strategie Shanghai - Kosten

Null-Covid belastet Binnenhandel und Logistik

Experten versuchen, die ökonomischen Kosten des Lockdowns in China vorauszusagen. Betroffene Kommunen tragen hohe Kosten und leiden unter Produktionseinbrüchen. Auch für die Logistiker ist Null-Covid ein Albtraum. Und die Probleme im Transportsektor verschärfen die Lage.

Von Christiane Kuehl

Wie Chinesen ihr Studium in Deutschland empfinden

Chinesische Studierende in Deutschland tun sich meist schwer, sich im deutschen Alltag zurechtzufinden. Größere Eigenverantwortung und Sprachbarrieren bilden Hindernisse auf dem Weg zu einer bessern Integration. Dennoch ziehen viele von ihnen ein positives Fazit ihres Aufenthaltes, wenn sie nach China zurückkehren.

Von Frank Sieren

Macrons Wahlsieg: Triumph und Warnsignal

Der Amtsinhaber hat die Stichwahl überraschend klar gewonnen. In EU und Nato macht sich große Erleichterung über die Niederlage der Rechtsextremen Marine Le Pen breit. Doch wie groß der Handlungsspielraum des französischen Präsidenten sein wird, entscheidet sich erst im Juni.

Von

CAI: Abkommen bleibt trotz Chinas Entgegenkommen auf Eis

Nach Jahrzehnten des guten Zuredens hat Peking zwei internationale Abkommen gegen Zwangsarbeit anerkannt. Der Zeitpunkt ist Absicht: Im Mai steht der Besuch von UN-Vertretern in der Problemregion Xinjiang an. Die EU-Kommission zeigt sich mit Blick auf das Investitionsabkommen allerdings unbeeindruckt.

Von Amelie Richter

"Auch für die Partei ist die Medienzensur ein Problem"

In ihrem Bestseller "Die lautlose Eroberung" beschäftigt sich Mareike Ohlberg auch mit der chinesischen Medienpolitik, die – wie im Ukraine-Krieg sichtbar – nach wie vor sehr einseitige Narrative verbreitet. Im Interview mit China.Table erklärt die Sinologin, wie gebildete Chinesen trotzdem an Nachrichten aus dem Ausland kommen und unter welchen Umständen Peking seine strikte Medienzensur abschaffen könnte. Das Gespräch führte Fabian Peltsch.

Von Fabian Peltsch

Zwangsarbeits-Abkommen soll gut Wetter bei der EU machen

Nach Jahrzehnten des guten Zuredens hat Peking zwei internationale Abkommen gegen Zwangsarbeit anerkannt. Der Zeitpunkt ist Absicht: Im Mai steht der Besuch von UN-Vertretern in Xinjiang an. Und auch die EU-China-Beziehungen könnten etwas Aufwind gebrauchen. Die EU zeigt sich allerdings unbeeindruckt. Denn Verbesserungen für die Arbeiter vor Ort erwartet sie nicht.

Von Amelie Richter

Lockdown-Frust macht Netizens kreativ

Nach Ankündigungen noch strengerer Corona-Maßnahmen häufen sich in den Sozialmedien die kritischen Beiträge. In den Posts wird die Sprache rauer und herausfordernder. Am Wochenende haben die Zensoren deshalb sogar eine Zeile aus der eigenen Nationalhymne auf die Sperrliste gesetzt.

Von Redaktion Table

DSA: Werberegulierung mit Lücken

Parlament und Rat haben in der Nacht zum Samstag die Verhandlungen zum Digital Services Act abgeschlossen. Die Vorgaben zur Onlinewerbung lassen jedoch erhebliche Schlupflöcher offen.

Von Torsten Kleinz

Le Pen: Was ein Wahlsieg für die EU bedeuten würde

Die Stichwahl in Frankreich am Sonntag wird auch zur Schicksalswahl für Europa. Mit Marine Le Pen würde eine Anti-Europäerin in den Élysée-Palast einziehen, die in jeder Hinsicht den Franzosen den Vorzug geben möchte. Mit ihr könnte auch die europäische Einigkeit in Bezug auf die Ukraine zerbrechen.

Von

DSA: Das sind die letzten Knackpunkte

Der Digital Markets Act wurde bereits Ende März ausverhandelt, heute soll mit dem Digital Services Act der zweite Streich in der europäischen Digitalregulierung folgen. Zuvor müssen Europaparlament und Rat aber noch etliche Streitpunkte ausräumen.

Von Till Hoppe